Der Fuchs und andere haben keine Chance. Geordneter Rückzug in den Stall.

gaensemarsch Ach nein, schön ist das Bild nicht. (Ich hoffe, dass es mein Sohn nicht sieht.)
Aber lustig fand ich es.

Jeden Abend, und jetzt im Herbst immer eher, ist große Aufregung auf der Gänseweide. Die Gänse stehen schon am Gatter und warten auf das „Gänselieschen“. Ein Geschnatter, sag ich euch! Dann wird das Gatter aufgemacht und der Abmarsch in den Stall beginnt.

Ich weiß nicht, wie man ihnen das beigebracht hat, aber die ganze Schar watschelt den Feldweg entlang, biegt in den Hof ein und marschiert in den Stall. Wenn ich das Gänselieschen treffe, werde ich es fragen. Da ist keiner, der ruft und lockt, oder scheucht. Die Tiere wissen, wo sie hin müssen.
Bei uns gibt es Füchse. Ich sehe sie oft, wenn sie in der Dämmerung über das Feld vor meinem Haus hasten. „In welchen Hühnerstall wilst du denn?“, geht mir dann durch den Kopf. Die Gänse jedenfalls sind in Sicherheit. Und bis sie schließlich einschlafen im Stall, wird ordentlich geschnattert und der Tag ausgewertet. Fast wie bei meinen Kindern im Kinderzimmer. Früher.

Na dann: Gute Nacht!

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