Typografie, Antiquschriften, Ende der eigenen Nachlässigkeiten. Vielleicht.

Antiqua mit dem KalligrafiepinselDie Arbeit mit dem Kalligraphiepinsel in Illustrator geht immer besser. Ich habe mir heute einen eigenen, mit individuellen Einstellungen, eingerichtet.
Bei der Gestaltung eines Herbstgedichtes hatte mein Sohn zu bemerken, dass ich doch eine Antiqua-Schrift verwenden solle. Das wäre besser.  Ich gestehe, dass ich mich um Typografie nicht mehr gekümmert habe, seit ich das nicht mehr unterrichte. Es ging mir am Poppes vorbei. Ich war nachlässig geworden.

Ich habe aber brav mein Schriftverwaltungsprogramm auf den Plan gerufen, in meinem Gedächtnis nach Antiqua-Schriften gekramt, den Schriftarten mit gerundeten Bögen, die auf dem lateinischen Alphabet basieren und überhaupt die römische Antike um Vorbild haben. Umgangssprachlich bezeichnet man die Antiqua-Schriften auch als Serifenschriften, die vor allem in den Druckerzeugnissen ihre Anwendung findet. Die Serifen bilden so etwas wie eine Leseführung, eine Linie, damit das Auge in der Zeile bleibt. Ich hab mal versucht, welche zu zeichnen.

Antiqua-Serife

Nun habe ich für das Web gestaltet, da gelten noch ein ganz klein wenig andere Regeln, aber extra für den Jan habe ich nochmal ein Herbstgedicht gestaltet. Ich kenne meinem Sohn seine liebste Lieblingsantiqua. Dies ist sie nicht. Aber vielleicht ist er mit meiner Stempel-Schneidler auch zufrieden. Diese Schrift hat viele Schriftschnitte, da fand sich auch ein Schriftschnitt „Medium“ für das Web.

Ich hab mal was probiert, selbstverständlich mit Antiqua-Schrift. 😀

Fontane Herbstgedicht