Mein langer Marsch nach Lützen. Und warum „Vanny vom Wilden Wein“ doch eher „Vanny vom wilden Raps“ heißen könnte.

Spiegelung auf dem FeldwegHeute habe ich alle Bücher, den Rechner und den Stift einfach links liegen gelassen. Das Wetter musste genutzt werden und so haben wir uns eben noch einmal aufgemacht, nach Lützen in das Wildgehege zu laufen. Wieder ging es über die Felder. Vertrocknete Maispflanzen eignen sich zwar noch zur Verarbeitung zu E10, eine Augenweide sind sie selten.

Luetzen im HerbstEs war herrlich auf den Feldwegen zu laufen. Nach feuchtem Laub und Erde roch es. Durchatmen! Das tat so gut.
Noch blühte es an den Feldrändern und ab und zu kam auch noch ein Schmetterling vorbei. Als wir an einer Schlehenhecke vorbei kamen, konnte ich nicht anders. Ich musste die Früchte kosten.

LuetzenDiesmal haben wir uns nicht wieder verlaufen. Und wenn, dann hätten wir weiter geübt. Napoleon hatte Lützen schließlich auch gefunden, damals. Trotzdem war ich ganz froh, den Kirchturm von Lützen in der Ferne zu sehen.

Vanny der FoxterrierMein Gasthund, der Foxi „Vanny vom wilden Wein“ hatte zu tun wie der „Leipzscher Rat“. Überall musste sie hinlaufen, schnüffeln, graben … Ich glaube, „Vanny vom wilden Raps“ wäre ein durchaus passender Name.
Mein Foxterrier ist ein ganz lieber, freundlicher Hund. Die Hündin im Wildgehege von Lützen zu beobachten, war eine Freude. Ich zeige später, wen sie alles begrüßen konnte.

abends auf dem Elster-Saale-RadwegEin schöner Tag geht zu Ende.
Der Foxi liegt inzwischen in seinem Körbchen und schläft tief und fest. Mir tun ordentlich die Füße weh, aber es geht mir richtig gut. Die Ruhe, die so langsam auf den Feldern einzieht, scheint sich auf mich übertragen zu haben. Es war einfach nur schön. Heute werde ich ganz bestimmt auch tief, fest und ganz ruhig schlafen. Wie die Vanny.