Eine gefilzte Fingerpuppe zu einer Geschichte. Das ganz normale Anderssein.

Nadelfilzen - FingerpuppeKönnt ihr euch noch an die Geschichte vom blauen Schaf erinnern?

Wenn ich am Montag über mein Projekt sprechen werde, wird das blaue Schaf mitkommen. Es war mir in den Sinn gekommen, Fingerpuppen zu filzen. Mit dem blauen Schaf habe ich angefangen. Es wird noch einwenig „Pelz“ auf den Rücken bekommen – und fertig. Ein Schäfer mit seiner Mutter und ein Händler mit Fellmütze und Pelzkragen werden noch gefilzt werden in den nächsten Tagen.

Die Geschichte vom blauen Schaf möchte ich schon mal wieder erzählen. Gerade jetzt! Alles, was anders ist, abweicht von der „Norm“, nicht auf den ausgelatschten Wegen laufen will, ist nicht schlecht. Es ist nicht furchteinflößend, bedrohlich oder abartig. Das Schaf ist zwar blau, aber es ist ein Schaf. Noch nie hat man so eines gesehen, aber es ist weich und kuschlig wie alle anderen Schafe. Es ist etwas ganz Besonderes und doch ganz normal.
Meine Fingerpuppen könnten mir helfen beim Erzählen.

Kinder brauchen keine Riesenkulisse. Sie gehen ganz in den Geschichten auf. Es braucht einfach kein Beiwerk. Es ist überhaupt nicht schlimm, dass man mich sieht, oder meine Hand. Das Schaf steht im Mittelpunkt.
Vielleicht kann die Geschichte der Einstieg sein für eine ganz besondere Filzstunde, und vielleicht kann jeder dann sein blaues Schaf mit nach Hause nehmen. Oder ein Schwarzes. Oder ein Weißes. Ein Buntes. …

 

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