Der letzte Tag, Streicheleinheiten und die Ankündigung eines Wollsegens.

Streicheleinheiten im Martzschpark in LützenIch habe eine tolle Familie. Sie kennen mich, wissen, was mir gut tut. Und deshalb war es der Wunsch meiner großen Tochter in den Martzschpark nach Lützen zu fahren. Es war unser letzter gemeinsamer Tag.
Die Haare dieses Tieres kann ich nicht verspinnen, aber die Begegnung mit ihm hat mir gut getan, sehr gut. Ich hätte die Ziege am liebsten mitgenommen. Das geht natürlich nicht, aber ich werde wahrscheinlich bald schon wieder die Ziegen und Schafe im Tiergehege besuchen.

Meine Tochter packt Koffer. Ab heute sind wir also wieder räumlich getrennt. Wir wohnen sehr weit auseinander, man kann nicht schnell mal zum Kaffee herumkommen. Und trotzdem nutzen wir jede Möglichkeit, miteinander zu reden. Wir sind uns immer nahe geblieben.
Meine Tochter meinte, ich solle bitte nicht traurig sein, wenn sie wieder geht. Ich habe es versprochen. Bis der Fernbus abfährt, der sie dem Flughafen näher bringt, werde ich das schon schaffen.

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Was das Spinnen anbelangt: Ein Sack Wolle von meinem liebsten Schafbock Rudi ist so gut wie auf dem Weg zu mir, und ich freue mich riesig, zwei ehemalige Kollegen wieder zu sehen.

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