Holundertage. Landpartie ins Leipziger Land.

Penny sichert sich den Holunderkorb
Weg! Der gehört jetzt mir!

So richtig Lust, auf’s Land zu fahren hatte ich zuerst nicht, aber der Freund meines Sohnes ließ nicht locker. Ich weiß nicht genau, wie lange wir uns nun schon kennen. Nachrechnen mag ich nicht. Mein Sohn und er wurden einst zusammen eingeschult. Mit Frau und Schwägerin, wollte er ins Leipziger Land fahren, um Holunderblüten zu sammeln. Und ich sollte mit. Es ist gut, wenn man Freunde hat, hartnäckige noch dazu. Manchmal merkt man selber nicht, was einem gerade mal gut tun würde.

Nach dem Tag mit den Kindern gestern, habe ich geschlafen wie ein Stein. Wir wollten zeitig los, und wie es so kommen muss: Die Zeit wird knapp, wenn man zu spät aus den Federn findet. Ich musste dann auch noch um meinen Korb kämpfen und machte mich bei der Katzendame sehr unbeliebt, als ich ihr neues Domizil zwangsräumen musste.

das Leipziger Land, Blick über die Felder
das Leipziger Land / Foto: Carmen Rochner

Den Blick über die Felder hatte ich schon vermisst. Diese Weite! Und wie es hier riecht. Schon so lange hatte ich mir vorgenommen, in meine alte Wohngegend zu fahren, und nie habe ich es gemacht. So nahe war ich meinem Dörfchen lange nicht, aber ich wusste noch, wo herrlicher Holunder wächst.

Jetzt reift bei dem Freund der Holunderblütensirup. Und bei mir trocknen Holunderblüten für den Wintertee.

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