Unterwegs wie die Reisigfrau. Stöckchen zum Spinnen.

Also, wenn man nur drei Tage im Bette liegt, dann wird man schon ganz ordentlich zum „Schlaffi“. Heute habe ich mein Körbchen geschnappt und bin auf meine Kräuterwiese gezogen. Kräuter und Früchte gibt es immer noch üppig, aber die interessieren mich heute nicht.

Eine alte Bauernregel besagt: „Hängt das Laub bis November hinein, wird der Winter lange sein.“ Ach, nö! Vielleicht kommt es ja auch nicht so, denn mein Park begegnet mir schon recht herbstlich. Ich wollte die Kamera erst nicht mitschleppen, war aber dann ganz froh, es getan zu haben.
Zum ersten Mal seit Jahren freue ich mich über die Farben des Herbstes.

Morgen fahre ich nach Wyhra zu den Kindern einer ersten Klasse. Um Dornröschen wird es gehen, und um Spindeln und das Spinnen. Natürlich werde ich auch die Handspindel und das Spinnrad mitnehmen. Und damit jeder aus Wolle einen Faden spinnen kann, einen zum Mit-nach-Hause-nehmen, habe ich heute Stöckchen gesammelt.
Ich freue mich schon sehr auf die Kinder, und auf das Abenteuer mit ihnen. 😀

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