Zurück von den Kindern und dem Stöckchenspinnen.

Stöckchenspinnen mit Kindern
Stöckchenspinnen mit Kindern

Ich bin hundemüde. Das kann man mir glauben. Hundemüde, aber glücklich.

Heute war ich im Volkskundemuseum Wyhra mit dem Spinnrad und dem Wollkorb. Schüler der ersten Klasse wollten erkunden woran sich denn nun Dornröschen gestochen hatte und danach in einen hundertjährigen Schlaf fiel. Logo, dass dann auch jeder einen Faden spinnen wollte, den er mit nach Hause nehmen durfte.
Das Spinnen, ob mit dem Spinnrad, mit der Handspindel oder mit dem Stöckchen, sieht immer so leicht und einfach aus. Man merkt aber ganz schnell, dass man einige Geduld und Übung braucht, bis man mit Fingerspitzengefühl die Wolle ziehen, verdrehen und aufwickeln kann und so einen Faden bekommt. Der Geduldsfaden ist bei keinem gerissen. Der kleine Junge, der gleich zu Beginn sagte: „Das lerne ich nie.“, wurde dann der (größte) beste Spinner.
Ich hatte alle Hände voll zu tun und viel Zeit whatten wir nicht. Gerade als wir so richtig beim Spinnen waren, standen die ersten Muttis und Omas vor der Tür, um ihre Kleinen abzuholen. Nun auch noch den gesponnenen Faden zu verarbeiten, haben wir nicht mehr geschafft.

Gerade habe ich alles zu Hause wieder an seinen Platz geräumt. Heute mache ich gar nichts mehr, nicht einmal eine kleine Blogrunde. Auch die Beantwortung der Kommentare von gestern muss bis morgen warten. 25 Kinder können einen ganz schön auf Trab bringen.

Ach ja, eines muss ich noch erzählen:
Herzlich lachen konnte ich nämlich auch. Als ich die Kinder fragte, ob sie eine Ahnung haben, warum ich so angezogen bin, sah mich ein kleiner Junge ganz treuherzig an und meinte: „Naja, du bist eben alt.“ 😀

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