Das war eine Woche! Es war viel los in der Spinnstube.

Mein Märchen ist fertig, die Zeichnungen dazu auch. Jetzt wird es gerade in die Form eines Büchlens gebracht. Ich freue mich sehr, weil es eben „meins“ ist. Ich habe es geschaffen, und nun kann ich damit arbeiten. Anstrengend war es, weil ich doch ein bissel unter Zeitdruck stehe. Vielleicht ist das aber gar nicht so schlecht. (Schön, dass ich so tolle Helfer hatte.)
Jetzt bin ich dabei, die Märchenfigur zu filzen. Fotos für die Anleitung habe ich schon gemacht.

Aufregung in unserem Weiberhaushalt gab es auch. Die Katzen mussten zur Jahresuntersuchung und zum Impfen. Weil es nötig ist, den Zahnstein zu entfernen, sollte beiden gleich noch Blut abgenommen werden. Auf dem Weg in die Tierarztpraxis hatte Penny etwas Fracksausen. Es passierte das, was in solchen Situationen immer passiert. Also ehrlich, diese Katze ist eine biologische Waffe. In der Tierarztpraxis nahm man es gelassen. Penny ist nicht der einzige Schisser.
Dann hatte Kleo ihren Auftritt. Fiebermessen ging, das Impfen auch, aber bei der Blutabnahme drehte sie frei. Ich habe sie noch nie so schreien hören und hab mir zeitweise die Ohren zugehalten. Jetzt wird das Blut eben entnommen, wenn sie in Narkose liegt. Und das ist am Montag. Da werde ich am Nachmittag zwei „schwebende“ Katzen haben.
In der Praxis hing eine Zeittafel. Nach der hat meine Kleo bereits 75 Menschenjahre hinter sich. Ehrlich, ich möchte das gerne verdrängen.

Mit meinem Teppich bin ich auch ein Stückchen weiter gekommen. Wolle spinnen und Teppich knüpfen sind immer in den Denk- und Erholungspausen dran. Schade, dass ich das nicht so richtig zeigen kann: Stille, Licht nur da, wo es gebraucht wird, ruhige und gleichmäßige Bewegungen der Hände, keine krampfhafte Anspannung. Das tut richtig gut und lässt Kraft schöpfen für die nächsten Aufgaben. Kraft brauche ich in der nächsten Woche. Ich gehe nämlich mit dem Kräuterkorb auf Reisen. 😀

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