Neues aus der Weiber-WG: Alle sind wieder auf dem Posten.

Habt ihr schon mal eine Katze hoch gehoben, die durch eine Narkose völlig außer Gefecht ist? Alles baumelt, die vier Pfoten, der Kopf. Wenn der Körper so schlaff in sich zusammen sinkt, merkt man erstmal wie zerbrechlich alles ist.
Kleo torkelte ständig los und gratschte nach einigen Schritten wie ein Bettvorleger und mit der Nase zuerst auf den Boden. Jedesmal bin ich hingesaust und habe die Katze wieder auf ihren Schlafplatz gebracht und in ihre Decke gewickelt. Eisekalt war sie.

Zu ebener Erde sollten sie schlafen. Selbst, wenn sie irgendwo hochkommen, herunter geht nur, wenn mit der Nase gebremst wird. Sagt das mal den Katzen, dass sie bodenständig bleiben sollen. Penny war irgendwann in der Nacht auf mein Bett gekrochen und schließlich wieder hinunter gepurzelt, mit Nasenbremse. Himmel! Ich hatte Angst, dass sie sich ihre gesunden Zähne auch noch ausschlägt.

Jetzt geht es den beiden wieder gut. Ich habe heute das letzte Schmerzmittel gegeben. Mittels einer Injektionsspritze sollte das gleich auf die Katzenzunge verbracht werden. Naja, am ersten Tag ging das noch. Die Damen wussten nicht, was ihnen geschieht und sie waren auch noch reichlich zugedröhnt. Dann musste ich alle Register der Trickkiste ziehen. Penny ließ sich heute morgen nicht mehr austricksen. Ich hab ihr das Zeuchs schließlich auf die Pfote gespritzt. Ihhhhhh! Das geht gar nicht, dass man als ordentliche Katze so betröppelt herumläuft! Sie hat’s sofort weggeputzt. 😀

Tja, so wie es aussieht werden wir wohl noch einige Zeit zusammen haben, meine Teuersten und ich. Und das ist gut so.

 

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