Kleo ist krank.

Heute bekam ich einen Anruf aus der Tierarztpraxis.
Die Auswertung der Blutwerte bei Kleo hat ergeben, dass sie an einer Überfunktion der Schilddrüse leidet. Noch merkt man ihr das nicht an, aber unbehandelt schreitet die Krankheit rasch fort und führt zum Tod. Ältere Katzen leiden häufig an der felinen Hyperthyreose. Kleo ist schon 11.

Ich weiß jetzt nicht, was ich für das Wohl meiner Katze entscheiden soll. In der Natur ziehen sich die Katzen zurück, fressen nichts mehr und sterben. Wir lassen das nicht zu. Das heißt ich schwanke jetzt, meine Katze behandeln zu lassen oder alles seinen Gang gehen zu lassen. Was ist besser?

Es gibt Medikamente, aber die haben auch Nebenwirkungen. Gelesen habe ich, dass die Lebenserwartung einer behandelten Katze  bei 13 Jahren liegt. Im nächsten Frühjahr wird Kleo 12. Wir hätten vielleicht dann noch ein Jahr?
Ich lese erstmal und bis Montag werde ich mir eine Meinung gebildet haben. Hoffentlich die richtige für meine Katze. Um mich geht es jetzt gar nicht.

40 Kommentare zu “Kleo ist krank.

    1. Liebe Beate, eine blogfreundin, die auch Katzen hat, seit vielen Jahren, hat mir gerade geschrieben, dass es bei allen Entscheidungen darum geht, wie wohl sich die Katze fühlt. Ich habe entschieden. Am Montag werde ich die Medikamente holen. Wenn es der Kleo damit schlecht geht oder wenn ich sehe, dass sie leidet, dann muss ich neu entscheiden. In drei Monaten wird ein Blutbild gemacht, und dann werde ich sehen, ob alles besser ist.
      Liebe Grüße an dich, und bitte streichele die Priska

  1. Ja, das ist schwierig. Aber es stimmt, Tiere ziehen sich zurück, um zu sterben, sie wissen genau, wann ihre Zeit gekommen ist. Der Mensch greift in diesen Kreislauf ein, bei sich selbst – wie bei den Tieren, ob das immer gut ist? Zumal in deinem Fall sie ja auch schon alt ist. Ich wünsche dir die richtige Entscheidung für sie!
    *umarm*
    Linda

    1. Genau das ist mein Proplem: Wan greife ich in den Kreislauf ein? Und ist das gut? Ich weiß, dass meine Katze nicht mehr jung ist. Ich werde sie nicht um jeden Preis halten.
      Liebe Grüße an dich, liebe Linda

  2. Das tut mir leid zu lesen, liebe Gudrun.
    Was ist besser? Diese Frage würde ich in diesem Falle für Dich stellen. Liebe Gudrun, was ist hier für Dich besser? Bist Du schon bereit loszulassen? Ich würde es eher mit Medikamenten versuchen. Allerdings ist das ganz aus meinem Hunde-Freunde-Herz. Und da ist halt schon die Frage an das Kleo-Katzen-Mama-Kameraden-Herz. Ich wünsche Dir für Dich, dass Du eine gute Entscheidung treffen kannst. Egal wie Du Dich entscheidest. Wichtig ist, dass Du dazu stehst. <3

    1. Ich bun bereit, die Kleo ziehen zu lassen, aber ich werde es vorher mit den Medikamenten probieren. Ich kenne meine Katze gut. Ich spüre, wenn es ihr nicht gut geht.
      Im Moment ist alles noch nicht schlimm. Das wird es aber wahrscheinlich, wenn nichts passiert. Genau weiß ich es natürlich nicht. Ich bin sehr verunsichert.
      Liebe Grüße an dich und einen Streichler, wie immer an das Hundemädchen.

      1. Das glaube ich Dir sofort, dass Du spürst wann es Kleo gut bzw. nicht gut geht. Ihr seid eng miteinander verbunden, das spürt man auch wenn man euch Weibsleut ist 🙂 Ich würde es auch versuchen. Lieben Gruss und Hundekuss zurück.

  3. Liebe Gudrun, ich würde den Tierarzt um Rat fragen. Ich bin der Meinung in solchen Situationen sollte das Befinden der Tiere an erster Stelle stehen und nicht das unsere. Aus Tierliebe kann sonst schnell Tierquälerei werden. Ich möchte nicht in deiner Situation sein und so eine schwere Entscheidung treffen müssen.
    Ich drücke dich und schicke dir ganz liebe Grüße
    deine Bärbel <3

    1. Eben, ich möchte keine Tierquälerei, aus welchen Gründen auch immer. Ich liebe meine Katze zu sehr, um ihr etwas anzutun. Ich werde auch noch einen anderen Tierarzt fragen, was es für Erfahrungen mit den Medikamenten gibt.
      Liebe Grüße an dich

  4. Oh, das ist eine furchtbar schwere Entscheidung, liebe Gudrun… Ich weiß nicht, was ich dir raten soll… Als der Brustkrebs meiner Smokey entdeckt worden war, habe ich ihr eine Weile lang Spritzen geben lassen. Für einige Wochen besserte sich ihr Befinden wieder. Doch als ich dann erkannte, dass sich ihr Zustand trotz der Medikation verschlechterte, habe ich sie gehen lassen, obwohl es mir schier das Herz zerrissen hat…
    *Lieb-drück* ♥ Und für die Kleo einen sanften Streichler. ♥

    1. So werde ich es auch machen. Ich werde Kleo sehr genau beobachten. Wenn ich merke, dass es ihr nicht gut geht mit den Medikamenten, lasse ich sie in Ruhe.
      Luebe Grüße nach München

  5. ich habe keine Katze und kenne mich ueberhaupt nicht aus. ABer ich weiss, dass du genau das richtige fuer dich und deine Katze machen wirst. Alles Liebe udn einen guten Sonntag

  6. Liebe Gudrun, ich kann mir vorstellen, dass es schwer ist, Kleo nicht quälen zu wollen, ihr aber auch nichts vorzuenthalten, was ihr vielleicht sehr gut täte.
    Und immer spielen ja bei solchen Entscheidungen auch die Kosten eine Rolle. Wenn ein Hund eine angeborene Hüftdisplasie hat und beide Gelenke ausgetauscht werden müssten, der Besitzer aber diese mehr als 5000,00 € nicht aufbringen kann, fällt die Entscheidung gegen den Hund aus, doch solche schwere Op ist ja auch nicht einfach wegzustecken.
    Du hast dich ja wohl schon entschieden, wie ich gelesen habe. – Probiere es aus!
    Übrigens, heute mit Anna habe ich die Märchen-CD (DEFA-Kollektion) Rapunzel gesehen – es war eine Augenweide.

    1. Liebe Clara, ich werde sehen, wie es Kleo mit den Medikamenten geht. Merke ich, dass es ihr nicht gut geht, dass sie sich quält, dann werde ich es beenden. Das bin ich meiner langjährigen Lenbensgefährtin schuldig. Ich glaube, es gibt hier keine richtige oder falsche Entscheidung.

      Die DEFA-Märchen sind toll, gell? Nach der Wende gab es mal eine Sammelbox. Ich Depp habe sie nicht gekauft.

      Liebe Grüße an dich

  7. Medikamente ohne Nebenwirkungen sind sehr, sehr selten.
    Sollten sie nicht so schlimm sein, wird Kleo es überstehen.
    Schlimm, solch eine Nachricht, meine liebe Gudrun.
    Du hast nun die Last der Entscheidung.
    Ich umarme dich gaaaaaaaaaaaaaaanz lieb <3
    deine Bärbel

    1. Meine liebe Bärbel, oh ja, wir wissen, dass Medikamente immer eine Nebenwirkung haben. Ich werde Kleo Zeit geben, denn die Katzen können lernen, mit den Nebenwirkungen fertig zu werden. Quälen werde ich sie nicht, aber aufgeben werde ich sie auch noch nicht.
      Ich war heute gar nicht groß in Bloggerhausen unterwegs. Die Nachricht hat mich heute einwenig umgehauen. Ich habe versucht, mich abzulenken, aber wenn es mir wieder einfiel, kamen mir die Tränen.
      Ganz liebe Grüße an dich. meine liebe Bärbel, auch an den lieben P.

  8. Liebe Gudrun, es tut mir sehr leid, was ich über Deine Kleo hier lese. Ich denke, Du hast bereits entschieden und Deine Entscheidung liest sich gut. Der Vorgänger unseres Katers war in seinen letzten Lebensjahren auch auf Medikamente angewiesen. Es ging ihm gut damit und wir hatten noch sehr schöne gemeinsame Jahre. Ich habe die Entscheidung FÜR Medikamente nie bereut.
    Liebe Grüße von der Silberdistel

    1. Danke, liebe Silberdistel, dass du dir die Mühe gemacht hast, mir das so spät nich aufzuschreiben. Ja, ich werde ihr die Medikamente geben. Nebenwirkungen wird es geben, aber nach drei Wochen haben sich die meisten Katzen daran gewöhnt und stecken das weg. Ich werde es versuchen. Noch geht es Kleo gut und vielleicht idt das ihre Chance, dass die Krankheit noch beherrschbar ist.
      Meine Güte, eigentlich müsste es jetzt mal genug sein an Aufregungen.
      Herzliche Grüße an dich

  9. Du hast deine Entscheidung getroffen, liebe Gudrun und ich würde es genauso machen. Ich wünsche euch, dass es dir richtige ist und du mit Kleo noch eine möglichst unbeschwerte Zeit hast.

    LG Anna-Lena

    1. Wenn ich spüre, dass es der Kleo viel schlechter mit den Medikamenten geht als ohne, dann setze ich sie wieder ab. Kleo ist in einem Alter, in dem sie sich auch verabschieden darf. Ich werde immer dafür sorgen, dass sie sich nie quälen muss.

  10. Richtig, liebe Gudrun, das einzig Wichtige ist das Wohl der Katze. Vor solchen Entscheidungen fürchte ich mich auch ganz schrecklich. Sein geliebtes Tier leiden zu sehen, ist die absolute Hölle. Ich wünsch ganz ganz viel Glück, dass die Medikamente helfen und Kleo noch viele Jahre bei dir ist.

    Ein lieber Gruß zum Sonntag
    Andrea

    1. Genauso sehe ich das auch, liebe Waldameise. Kleo ist schon sehr alt. Das habe ich erfolgreich verdrängt. Jeder Tag ist jetzt schon ein Geschenk. Nur leiden darf die Katze nie. Das werde ich bei allen Entscheidungen berücksichtigen.
      Herzliche Grüße zu dir.

  11. Mit 11 ist Deine Katze zwar nicht mehr jung, aber auch noch nicht alt. Darum halte ich Deine Entscheidung für richtig. Wir implantieren ja auch 90jährigen einen Schrittmacher, und das ist doch nun wirklich alt. In beiden Fällen wollen wir, dass es den Kranken besser geht. Und wenn wir unser Leben mit Tieren teilen, dann wachsen sie uns ans Herz und wir wollen ihr Bestes. Schau, wie es der Kleo gehen wird und entscheide gffls. erneut.
    Liebe Grüße,
    Elvira

    1. Doch, doch, liebe Elvira, Kleo ist schon alt. Wir werden die Medikamente geben, aber zum Leben um jeden Preis werde ich sie nicht zwingen.
      Mal sehen, ob es ihr gut geht mit den Medikamenten, in 2 – 3 Monaten werden auch die Blutwerte nochmal kontrolliert.
      Einstellen, dass sie mich verlassen wird, werde ich mich. Das ist eben der Lauf der Dinge.
      (Eine neue Katze, bzw. noch eine, zur Penny dazu, will ich nicht haben. Ich verkrafte so etwas immer weniger.
      Herzliche Grüße an dich

    1. Liebe Isa, ich muss schon rechnen, wenn es um meine eigene Gesundheit geht. Als die Kleo zu mir kam, waren meine wirtschaftlichen Verhältnisse noch viel besser. Dann änderte sich alles, aber die Katze habe ich mitgenommen und geschworen, mit ihr immer zu teilen und für sie zu sorgen, auch wenn es zu nochmehr Einschränkunegn kommen wird. Einen Tierheilpraktiker will ich mir aber nicht leisten.(Ich habe mir die Preisliste angesehen.)
      Liebe Grüße an dich

  12. Hachje, liebe Gudrun 🙂
    Jede Katzenmutti fühlt mit dir.
    Wir haben auch 2 Katzen im ungefähr gleichen Alter.
    Was tut man nicht alles dafür, dass es ihnen gut geht. Ich würde es auch erst mit den Medis probieren.
    Tiere sind eben doch keine „Sache“.
    Grüßli 🙂

    1. Kleo ist eben eine richtig alte Katzenomi. Jeder Tag mit ihr, und jeder Tag, andem es ihr gut geht, ist schon ein Geschenk. Ich werde sie loslassen, wenn es mal nicht mehr geht. (In meinem Blogheader wird sie bleiben. :D)
      Liebe Grüße an dich, liebe Schlafmütze

  13. Ich bin ja eher der Meinung, der Natur ihren Lauf zu lassen. An meinen eigenen Tieren habe ich aber immer gemerkt, dass ich dann doch anders entschieden habe. Solange diese – nach meinem Ermessen – nicht leiden mussten

    1. Genauso habe ich mir das vorgenommen. Wenn Kleo die Medikamente bekommen, dann werden sie gekauft und gegeben. Geht es ihr nicht gut, weil Dinge zum Vorschein kommen, die jetzt ganz gut verdeckt waren, dann setze ich sie wieder ab. Und wenn ich merke, dass sie sich quält und nur noch leidet, dann werde ich sie in den Arm nehmen bei ihrem letzten Gang.

  14. Liebe Gudrun,

    wie ich in deinen Kommentar-Antworten gelesen habe, hast du dich ja bereits für die Medikamente entschieden. Die Entscheidung ist sicher nicht einfach. Ich hätte es auf jeden Fall genauso gemacht, wie du. Schließlich besteht eine sehr gute Chance, dass die Medikamente für Cleo noch eine beträchtliche Lebenszeit bedeuten – schönes Leben bei dir, bei euch in der Weiber-WG. Dafür drücke ich ganz fest die Daumen ..und umarm dich mal ganz doll, wenn du magst. Ich weiß, wie eng die emotionale Bindung an ein Tier ist ..

    Alles Liebe und Gute für dich und deine samtpfotigen Mitbewohner,

    die T.

    1. Ja, liebe T., du weißt das!
      Danke für das Drücken. Es war ein unruhiges Wochenende, aber ich denke, ich bin bereit, jetzt wieder alles mehr realistisch zu sehen. Wenn kleo die Medikamente gut tun, dann wird sie sie bekommen. Es sind eben jetzt immer mal Entscheidungen zu treffen, um die man sich ganz gerne herumdrücken möchte.
      Herzliche Grüße an dich.

  15. Es ist immer schwierig, sich entscheiden zu müssen liebe Gudrun. Bei einem Menschen keine Frage, da wird alles getan. Bei einem Tier kann man nicht fragen, was es will. Wir müssen diese schwere Entscheidung treffen und mit unserem Gewissen vereinbaren können.
    Ich würde die Medikamente versuchen, hätte sonst ein schlechtes Gewissen. Und dann hoffen, dass sie sich wohl fühlt. Das ist das Wichtigste.
    Ich wünsche euch noch viel Zeit miteinander.
    Liebe Grüße von Kerstin.

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