Bettgeschichten. Eine Redewendung oder ein geschwatztes Rätsel?

Ich hatte euch doch erzählt, dass ich mir ein Büchlein gekauft hatte, eins „en Altenborjer Bauernsprooche“. Im Gedicht vom „Guckuck“ wird beschrieben, warum der „Voochel“ so viele Weiber haben muss. „De ierschte kiehrt de Stoobe aus, …, de simte rittelt un schittelt’n ’s Struh, de ochte leet’n’s Pfehl dazu …“

Moment, was legt die Achte dazu?
Es ließ mir keine Ruhe und ich habe gelesen und gelesen. Interessant, was da alles ans Tageslicht kam. Mit der Entwicklung der Bettgeschichten will ich gar niemend langweilen, aber könnt ihr mir sagen,

welche Redewendung ich hier gezeichnet habe? 🙂
(die Redewendung gibt es wirklich, ohne jeden schlimmen Hintergedanken)

meine gezeichnete Redewendung - ein Rätsel
eine Redewendung

Ich wünsche einen schönen Tag und viel Schönes, was sich daran anschließen kann.

19 Kommentare zu “Bettgeschichten. Eine Redewendung oder ein geschwatztes Rätsel?

  1. na, wenn du schon diese Brücke baust, dann werden die wohl aus Brettern das Bett gezimmert haben, so dass die Redewendung heißt: „Ich hüpfe jetzt ins Bett“ – die wenigsten Leute aber hüpfen, sondern sich brav hinlegen.

    1. Fast, liebe Clara, fast! 🙂
      Meine Mutter sagte immer: „Ja, müssen sie denn immer gleich in die …“ Früher war die Redewendung normal, später stand sie für – sagen wir mal – etwas scheinbar Anrüchiges. 🙂

    1. Haha, da isses! 🙂
      Na klar, die springen in die Kiste. Und in der Kiste war das Stroh. Manchmal hatte die Kiste auch noch einen Deckel. So konnte kein Vieh etwas wegfressen, sich die Mäuse schlechter einnisten und man konnte es am Tage zu etwas anderem nutzen.
      Die Fürzmulde ist von dir, aber du bekommst ein Bienchen ins Muttiheft, lieber Emil. 🙂

  2. So ganz spontan ist mir beim Lesen und Anschauen „Eiapoppeia, was raschelt im Stroh!“ eingefallen, aber ich lese grad, dass ich damit falsch gelegen habe. 😉
    Herzliche Grüße!

    1. Das ist nicht schlimm. Alles bezog sich auf das Gedicht vom Kuckuk, in Altenburger Mundart. Es hatte mich dazu gebracht, zu lesen, wie man sich früher gebettet hat. „In die Kiste hüpfen“sagzte man wirklich, denn das Bett war eine Kiste. Und man verwendete Haferstroh. Das war am Weichesten. 😀
      Liebe Grüße an dich, meine liebne Bärbel.

    1. Haha, ja, genau das ist es auch. Die Kiste oder früher Holzphähle verhinderten, dass das Stroh verrutschte, oder dass es die Ziege klauen konnte. 🙂
      Liebe Vivi, herzliche Grüße an dich.

  3. Fürs Rätsel komme ich zu spät, aber für die Umsetzung des Sprichwortes kann ich dir auch jetzt noch gratulieren! So lustig habe ich noch nie jemanden indie Kiste hüpfen sehen.

    1. Danke, liebe Piri.
      Die Idee zum Zeichnen kam mir schon vor einer Weile, aber dann hat es doch länger gedauert.
      Gruß in das Dorf im Süden.

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