Spinnradgeschichten in der Bibliothek im Kiez.

Spinnradgeschichten in der Bibliothek in GrünauDie Spinnradgeschichten in der Bibliothek in Grünau sind gelaufen. Gestern konnte ich nichts mehr schreiben, weil ich viel zu müde war. Wie immer, wenn die Anspannung abfällt.

Diesmal bin ich nicht weit „gereist“, ich war im Kiez geblieben. Und genau das hat mir sehr gefallen, denn in dem Stadtteil bin ich zu Hause und irgendwie ist es auch schön, wenn ich hier etwas tun kann.
An der Stelle, danke an mein Helferlein für die Transporthilfe.

Gut war’s. Es gab viele Fragen, viel Interesse. Spinnradgeschichten, das sind auch Märchen. Und dafür habe ich mir schon mal den Überwurf drübergezogen, trotz Hitze.
Gestern habe ich mal wieder gemerkt, wie wichtig andere Menschen sind, wie wichtig Kontakt und Austausch mit ihnen ist. Ich glaube, ich habe gestern neue Freunde gewonnen.
Bisher habe ich das Gebiet, wo ich wohne, immer als Stadtviertel bezeichnet. Die Bezeichnung  Kiez empfinde ich liebevoller, lebhafter und vielleicht wird es hier noch so etwas, für mich und andere.

Ich würde es übrigens sehr bedauern, wenn der Sparwahn mal wieder gewinnt und die Bibliothek in Grünau Mitte geschlossen wird. Pläne dazu geisterten wohl schon mal herum.  Viele gesellschaftliche Zentren gibt es ja nun hier wirklich nicht. Die „Bibo“ ist eines und ich würde eher über den Ausbau nachdenken als über Schließung. Eine Leseecke draußen fände ich zum Beispiel gut, überhaupt ein Lesekaffee. Ich komme auch öfter und koche ehrenamtlich Kaffee.

Ruhe kehrt nicht bei mir ein:

  • zwei weitere Veranstaltungen muss ich vorbereiten,
  • die „Paula“ muss ihre Wolle wiederbekommen,
  • in „iBooks Author“ muss ich mich wieder einarbeiten und ein iBook fertigstellen,
  • ein Kalender aus meinen Zeichnungen soll entstehen, einer, wo man auch mal lachen kann,

Es liegt noch mehr auf meinem Schreibtisch und im Wollkorb. Die Spinnradgeschichten gestern haben mir einen ordentlichen Schupser verpasst. 🙂

 

 

 

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