Hausschuhe aus Schafschurwolle mitten in der Sommerhitze.

Hausschuhe aus Schafschurwolle und ein Softwarelehrbuch zum Warmmachen
Alles zum Warmmachen.

Hausschuhe aus Schafschurwolle? Im Sommer?

So. Ich bin zwar nur  gerade mal schnell nach Hause gehuscht, um mich etwas zu erfrischen bei der Hitze, aber meine Freude war riesenriesengroß, dass mein Päckchen da war. Endlich habe ich es geschafft, dass ich es zu Hausschuhe aus Schafschurwolle (Was auch sonst!) bringe, bevor es kalt wird, alle anderen auch auf die Idee kommen und in meiner Allerweltsschnulligröße bestellen. Man darf nicht glauben, dass manden ganzen Winter durch warme Hausschuhe kaufen kann. In der kalten Jahreszeit friere ich immer mächtig an die Füße. Ich habe keinen Teppich, keinen Kamin und ich möchte auch nicht heizen wie der Teufel. Also mussten Hausschuhe aus Schafschurwolle her. Meine Rheumaknochen werden es mir danken.
Ich habe heute schon mal Probelaufen gemacht, barfuß in der Wolle. Herrlich! Wusstet ihr, dass man in Schurwolle nicht schwitzt?

Das Lernen hört einfach nicht auf.

Das Lehrbuch wird mir helfen, mich in eine Software einzuarbeiten und mein Märchen von der Kirchenmaus, das Spinnbuch und die Geschichte von der Paula, die ihre Wolle. verschenkte zu publizieren. Ich weiß nicht, was daraus wird, weiß nur, was wird, wenn es in der Schublade bleibt. Nix. Dabei würde ich mich schon über einpaar Talerchen freuen.

Auf ein Wort.

Ach ja, weil wir gerade bei den Talerchen sind. Ich muss man etwas loswerden, was mir auf der Seele brennt.
Wir sind schon ein reiches Land. Es sind für bestimmte Dinge und Veranstaltungen auch Gelder unterwegs, Fördergelder für Honorare und Auslagen. Nur kommen die manchmal nicht da an, wo sie müssten. Was will ich damit sagen? Wenn man immer „Ja“ sagt zum Arbeiten für Null-Komma-Nix , dann würde eine Vierzigstundenwoche nicht reichen. Ich weiß, nicht jeder hat üppig Geld, aber ich habe gar keins. Und so werde ich mir überlegen, wann und für wen ich meinen Wollkorb packe. Keine Angst, ich werde jetzt nicht zum Onkel Dagobert. Reich werden will ich gar nicht. Manche unentgeltliche Veranstaltung ist und bleibt für mich Ehrensache. Die Bürgermeisterin einer Kleinstadt bei Leipzig sprach mal davon, dass man sich Ehrenamt leisten können muss. Recht hat sie! Wenn ich merke, das vor mir Menschen sitzen, die nicht am Hungertuch nagen, dann werde ich mich nicht scheuen, den Hut herumgehen zu lassen. Einen Filzhut natürlich, aus Filz wie meine Hausschuhe aus Schafschurwolle, nur nicht so gefüttert.

 

 

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