Sächsisch. Von der Geschichte, die erstmal keine ist.

sächsisch,Geschichte aus der Bimmel„Meine Gudste, haste das gesähn bei Goofland drinne?“
„Was denn?“

An dieser Stelle blende ich die Geschichte einfach aus, die ich nur in der Straßenbahn mithören musste, damit sie meine werden konnte.
Mir war „sächsischer“ Spaß allerdings heute vergangen.

Dialekte, Mundart, auch das Thüringisch-Obersächsisch (fälschlicherweise oft als Sächsisch bezeichnet), welches überwiegend in den Ländern Sachsen und Thüringen sowie im Südteil Sachsen-Anhalts gesprochen wird, interessieren mich sehr. Sie sind ein Stück Sprach-Geschichte und ein Stück Heimat.
Irgendwer sagte mal, dass es in dieser Sprachgruppe so viele Mundarten gibt, wie Kloßrezepte.

Vor drei Tagen bekam ich eine Mail, dass ich im Dezember eine Lesung machen darf zu „sächsisch“ , zur Mundart, vom Leipzscher Sächssch über Altenburgsch bis zum Erzgebirge. Also vom Flaumguchen über Zeechenkase zum Rachermannel. Da wird die Reise enden. Gut so, schließlich ist es kurz vor Weihnachten. Da passt das. Weihnachten im Erzgebirge bringt nicht nur für mich Kindheitserinnerung mit.
Es ist noch lange hin, aber ich habe schön viel Zeit, mich vorzubereiten. Und ich freue mich sehr auf die Veranstaltung, habe schon eine Idee, wie ich zu Beginn dort „erscheinen“ werde. (Dafür kaufe ich mir auch extra eine Kittelschürze. 🙂 )

Das Programm für das Seniorenstudium (Sommersemester) ist veröffentlicht. Bei den Germanisten habe ich mich noch nicht so ganz entscheiden können. Ich möchte gerne die Vorlesung von Prof. Beat Siebenhaar besuchen. (Hier ein interessantes Interview mit ihm.)
Mich interessiert aber auch die ältere deutsche Literatur. Gut, ein bissel Zeit zum Überlegen und Auswählen habe ich ja noch.

Aber eines steht schon fest. Da habe ich mich schon entschieden.

Vorlesung_Seniorenstudium

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