Ein Lauch, Bärlauch aus dem Leipziger Auenwald.

Ein Lauch. Ach ja, wenn es in Leipzigs Auenwäldern anfängt  ganz charakteristisch zu duften, dann blüht er der Lauch, Bärlauch.

Bisher war ich einfach nicht in Kräuterstimmung. Ich habe nichts gesammelt, wollte auch nichts mehr trocknen. Und nun hat es mich doch wieder gepackt, zumindest ein wenig. Ich habe mir ein Körbchen genommen und bin in den Auenwald gezogen. Mitgebracht habe ich mir Bärlauchblätter und noch nicht geöffnete Blüten, denn ich möchte „Bärlauchkapern“ machen.

Wie ein Teppich breiten sich die Bärlauchpflanzen vor mir aus. Ich stake wie der Storch im Salat durch die Pflanzen, denn ich möchte sie nicht zertreten. Eine Maus huscht an mir vorbei. Irgendwo klopft ein Specht. Tropfen beginnen zu fallen, es fängt an zu regnen. Ich mag die Geräusche im Wald, den Duft nach frischen Bärlauch und feuchter Erde.

Mein Körbchen ist voll. Ich habe genug Lauch gesammelt und mache mich auf den Weg nach Hause und ich setze mich erstmal an den Rechner.

ein Lauch - Bärlauch
Meine Zeichnung vm Bärlauch aus dem Leipziger Auenwald.

10 Kommentare zu “Ein Lauch, Bärlauch aus dem Leipziger Auenwald.

  1. Ich habe noch nie Bärlauch in der Natur gesehen, würde ihn sicher auch nicht erkennen. Aber er muss schmecken. Vielleicht traue ich mich mal und kaufe ihn im Supermarkt, mache Pesto draus. Ich liebe Spaghetti und könnte sie jeden Tag essen. Bislang kaufte ich nur Pesto, habe noch nie selbst angerichtet. Und sehe ich ihn beim Einkaufen, werde ich an Dich denken!
    Liebe Grüße von Kerstin.

    1. Pesto selber machen ist sooo einfach und es schmeckt um Welten besser als das gekaufte. Lecker ist auch Rucola-Pesto. Muß nicht immer Basilikum sein. Bärlauch-Pesto ist sowieso oberlecker und man erkennt Bärlauch im Zweifel am Geruch 🙂

    2. Man erkennt den Bärlauch wirklich problemlos und gut, aber ich glaube, beim ersten Mal habe ich ihn auch gekauft. Nur so, zum Probieren. Es wurde eine Sucht daraus. 🙂
      Liebe Grüße in die Aue.

    1. Jaja, meine Kleo hätte das sehr entzückt. Sie war eine begeisterte Mäusejägerin. Und ich bekam die meisten geschenkt, lebend und … andes.
      Mal sehen, wie die Bärlauchkapern werden. 🙂

  2. In den Auwald wollte ich auch endlich mal, aber ich schaffe es einfach nicht. Vielleicht am Wochenende, aber da steht auch anderes auf dem Plan, neben der Arbeit. Ich liebe Bärlauch und mache gerne Pesto draus, das ich dann auch mit Butter vermische und so eine feine Beilage zum Grillen habe. Lässt sich außerdem gut einfrieren.

    1. Oh, danke für den Tipp mit dem Einfrieren. Das würde mir sehr gelegen kommen, weil ich wohl etwas zu lange in der Kälte saß und nun ein bissel Diät brauche. Ich kann dann etwas später viel nachholen. 🙂

  3. Ich habe Bärlauch im Garten. Hier blüht er allerdings noch nicht. Er ist ein leckeres Kraut und so wunderbar vielseitig anwendbar.
    Schön auch, Deine Illustration zum heutigen Beitrag 🙂
    Liebe Grüße von der Silberdistel
    P.S.: Silberdisteln habe ich bisher übrigens noch nicht gegessen. Finde ich schon interessant 🙂

  4. Ich habe den Bärlauchteppich im Leipziger Auwald dieses Jahr das erste Mal gesehen und natürlich auch „geerntet“. Vor allem das Tochterkind konnte/wollte nicht wieder aufhören, so dass wir jetzt für das gesamte Jahr mit Bärlauch versorgt sind ;-).
    Ein Teil wurde zu Bärlauchbutter verarbeitet, die sich wunderbar einfrieren lässt.
    Einen zweiten Teil hat der Förster zu Pesto verarbeitet, das wir auch eingefroren haben. Bin gespannt, ob das gut ging. Genauso wie bei den eingefrorenen Blättern. ich hätte sie vorher gehackt, aber der Förster war schneller 😉
    Ich lieb diese Kraut. In unserer Gewürzschnecke wächst auch ein wenig, dass reicht aber nur für frischen Bärlauch auf Butterbrot oder Speigelei.

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