In der Leipziger Weiber-WG gibt es wenig Neues.

Nein, eigentlich gibt es nicht viel Neues in der Leipziger Weiber-WG.

  •  Seit 14 Tagen nehme ich das neue Basismedikament und bin müde, müde, müde. (Das ist auch der Grund, warum ich so ein bissel still bin.)
    Von den befürchteten Nebenwirkungen merke ich bisher nichts. Das gibt mir Hoffnung.
  • In diesem Monat habe ich noch zwei Veranstaltungen, auch wieder den Oma-und-Opa-Tag im Volskundemuseum Wyhra, wo alle mitmachen können, damit „vom Schaf ein Faden“ werden kann.
  • Wenige Tage später fahre ich mit Spinnrad, Haspel und Kiepe in einen Seniorentreff bei Geithain. Wenn ich in einigen Gesichtern ein Lächeln sehe, wenn die Frauen aus ihren Erinnerungen anfangen zu schwatzen, dann bin ich zufrieden.
  • Ich freue mich, dass ich in meinem Layoutprogramm wirklich weiter gekommen bin. Jede Menge Funktionen konnte ich mir erarbeiten und habe vieles wieder zur Seite gelegt, was ich für das  Web oder eBooks nicht brauche. Eigentlich wollte ich meine zwei Bücher in „iBooks Author“ gestalten. Es hat aber den Nachteil, dass ich sie nur im AppStore einstellen könnte. Das mache ich nun anders.
  • Geärgert habe ich mich über eine Freundin, die mir erzählte, dass sie oft eine Frau trifft, die hinter sich ein medizinisches Hilfsgerät herzieht, beatmet wird. „Am Anfang“, so sagte sie, „hatte die Frau einen flotten Kurzhaarschnitt. Jetzt sieht sie etwas ungepflegt um die Haare aus.“
    Hallo! Die Frau kämpft vielleicht ums Leben und da ist nichts wichtiger als zu schauen, ob die Frisur sitzt und die Schminke perfekt ist?
  •  Vor zwei Tagen gab es in der Nacht einen mörderlichen Krach. Was meine Penny da veranstaltet hat, zeichne ich gerade. Das sind so die Geschichten, die das Leben vorgibt. Das Lächeln beim Zeichnen tut gut. Vielleicht kann ich es irgendwann weiter geben.

Es gibt also wenig Neues in der Leipziger Weiber-WG.
Ich wünsche allen einen schönen Sonntag. Heute werde ich die Sonne genießen und das Leben und den Sommer.

Wenn nicht in der Leipziger Weiber-WG, dann bin ich hier

8 Kommentare zu “In der Leipziger Weiber-WG gibt es wenig Neues.

  1. Gudrun, ich suche gerade die „Langeweile“ in der Weiber-WG – da muss mir was entgangen sein, ich finde keine. – Na gut, du schriebst ja auch nur, dass nicht viel Neues passiert.

    Wenn du jetzt noch keine Nebenwirkungen spürst, bleibt zu hoffen, dass auch keine kommen. Welche sind davon die schlimmsten, die zu befürchten wären?
    Sonnige Grüße aus Marienfelde – ich muss raus!

    1. Ach, über die Nebenwirkungen möchte ich mich gar nicht auslassen. Die wären keine Kleinigkeit. Ich gehe einfach davon aus, dass alles gut ist und bleibt. 🙂
      Nein, in der Weiber-WG kommt keine Lange weile auf. So, wie es aussieht, will und Kleo verlassen. Bis zur Regenbogenbrücke werde ich sie begleiten. Und wenn ich darüber gehe, wird sie mich abholen. Ein tröstlicher Gedanke ist das.

      Liebe Grüße an dich

    1. Je, zwei neue Termine. 🙂 Es wird wieder anstrengend werden, liebe Bärbel, denn der eine geht über den ganzen Tag.
      Am Donnerstag muss ich zur Blutkontrolle. Dann werde ich mehr wissen, ob das Medikament mir mehr schadet als hilft. Ich hoffe, dass alles gut geht.
      Herzliche Grüße an dich.

  2. Bin schon gespannt, was die Penny da für einen Krawall veranstaltet hat. 😉
    Ärgere dich nicht zu sehr über deine Freundin, jeder greift verbal mal daneben, gut möglich, dass ihr gar nicht bewusst geworden ist, was sie da gesagt hat…
    Herzliche Grüße!

    1. Ja, du hast Recht. Ich sollte es nicht all zu ernst nehmen. Danke. 🙂
      Die Penny, das ist schon so eine Marke!
      Liebe Grüße

  3. Gut dass du ausser Muedigkeit keine Nebenwirkungen spuerst. Und sehr gut, deine neuen Termine. Ich waere ja so gerne mal dabei.
    Mit deiner Freundin, da halte ich es mit der Freidenkerin. Manchmal redet man unbewusst und ueberlegt nicht, was man eigentlich sagt.
    Alles Liebe

    1. Ihr habt beide Recht. Ich sollte es nicht auf die Goldwaage legen.
      Über meine beiden Veranstaltungen freue ich mich sehr. Es ist sehr schön, wenn man zeigen kann, was man kann. 🙂
      Liebe Grüße in die Ferne.

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