Ausflug nach Zwibbelborne. (Zwiebel-Borna)

Zwibbelborne

Meine Freundin rief mich an:
„Morgen hole ich dich ab. Wir machen einen Ausflug nach Borna.“
Ooooch, nee, Zwibbelborne! Das war die Kreisstadt, die mich verwaltete, als ich noch im Dörfchen wohnte.

„Zwibbelborne“

So wird die Stadt Borna genannt hier in der Gegend, weil wirtschaftlich gesehen immer die Landwirtschaft dominierte. Besonders der Anbau von Zwiebeln war maßgebend. Daher bekam die Stadt ihren Spitznamen.

Ein Klick macht es größer.

Meine Freundin meinte, dass es Zeit wird, dass ich nicht nur den Weg zu Ämtern in Erinnerung behalte. Fast drei Stunden bin ich durch Borna gedackelt, durch alte Gassen, Straßen und Sträßchen mit wunderschönen Bürgerhäusern, den Lutherweg entlang, zu zwei Kirchen. Eine der Kirchen, die Emmauskirche, wurde mit einem spektakulären Spezialtransport von Heuersdorf nach Borna transportiert, wo sie ihren neuen Standort fand. Bekanntlich musste Heuersdorf  der Braunkohle weichen.

Die Wyhra – eine gute, alte Bekannte

Unsere Stadterkundung begann an einer Brücke, die über die Wyhra führte. Natürlich musste ich zum Wasser hinuterkraxeln. Wenn ich eine geeignete Sitzgelegenheit gefunden hätte, wäre ich ein Weilchen sitzen geblieben. (Ich glaube, ich bauche einen klappbaren Regiestuhl.)
Die Wyhra kenne ich ja schon von der Gemeinde Wyhra mit dem Volskundemuseum. Ein Ortsteil von Borna übrigens.

 

Unterwegs habe ich kein Internet. Gut so, denn ich kann mich auf das konzentrieren, was ich sehe, fühle, rieche. Ich muss nicht der Welt zeitnah kundtun, wo ich mich gerade befinde und mit dem Finger auf am Mobilgerät zum nächsten Standort hetzen. Alle Zeit der Welt möchte ich haben, um die mir wichtigen Eindrücke auf- und mitzunehmen.

Nach so einem Tag bin ich viel zu müde, die Fotos zu bearbeiten und von Zwibbelborne zu erzählen. Bestimmt mache ich das noch. Herzlichen Dank an meine Freundin für diesen wunderschönen Ausflug. Ich habe ihn sehr genossen.

 

 

 

 

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