Zeit der Ruhe und Stille. Wie weiter?

In einer halben Stunde ist es draußen wieder stockdunkel. Eine Zeit lang habe ich heute den sich am Himmel jagenden dunklen Wolken zu- und hinterher geschaut. Ich mag eine solche Dramatik. Casper-David-Friedrich-Wolken nannte das mein Sohn immer. Mir geht  es wieder besser und so habe ich mir das Pad auf die Knie gelegt und habe gekritzelt. Das ist gerade die richtige Beschäftigung, um die Ruhe und Stille der Jahreszeit zu erhalten und ganz langsam wieder in die Gänge zu kommen.

Beim Kritzeln kann ich so gut die Gedanken halten, das heißt alle Angefangenen auch zu Ende denken. Jetzt am Ende eines Jahres sind es natürlich Überlegungen über die Ziele vom Jahresanfang. Dieses Jahr war nicht schlechter als andere.

Der Gedanke, wie es mit mir weiter gehen soll im nächsten Jahr, ist noch nicht zu Ende gedacht. Ich werde also gleich das Pad wieder auf die Knie legen und kritzeln, und überlegen, und kritzeln.

Ich verabschiede mich jetzt wieder, aber nicht, ohne euch vorher einen schönen dritten Advent oder wenigstens einen schönen Sonntag in wohltuender Ruhe und Stille zu wünschen.

10 Kommentare zu “Zeit der Ruhe und Stille. Wie weiter?

  1. Auch ich freue mich, dass es dir besser geht.
    Seitdem ich nicht mehr arbeite, mache ich mir nicht mehr so viele Gedanken und plane auch weniger, ich lasse dir Dinge auf mich zukommen. Was nicht bedeutet, dass ich mich nicht umschaue und neue Kreise suche… und finde 😉 .

    Herzlichst
    Anna-Lena

    1. Es gelingt mir nicht so Recht loszulassen. Ich bin noch. nicht ganz im Rentenalter und hatte immer noch ein kleines Quentchen Hoffnung, dass ich meine Situation noch einmal verbessern kann. Das weiß ich jetzt, dass ich es nicht kann. Aber zur Ruhe komme ich nicht. Vielleicht fällt mir mal was ein, dass ich das schaffe. 🙂
      Ganz liebe Grüße zu dir.

  2. Erst mal wichtig, dass es dir wieder besser geht. Mach dir nicht all zu viele Gedanken. Es geht immer wieder weiter. Im übrigen hast du mich angesteckt, zumindest mit Erkältung, ins Bett muss ich G.s.D. noch nicht.

    1. Oh, ich wünsche dir, dass du alles gut und schnell überstehst. Ich hatte Pech. In der Scheune war es zu lange zu kalt. 🙂 Weg ist es noch nicht, aber so komme ich schon besser klar. Wenn ich aufpasse.
      Gute Besserung, liebe Ute.

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