Zeit der Ruhe und Stille. Wie weiter?

In einer halben Stunde ist es draußen wieder stockdunkel. Eine Zeit lang habe ich heute den sich am Himmel jagenden dunklen Wolken zu- und hinterher geschaut. Ich mag eine solche Dramatik. Casper-David-Friedrich-Wolken nannte das mein Sohn immer. Mir geht  es wieder besser und so habe ich mir das Pad auf die Knie gelegt und habe gekritzelt. Das ist gerade die richtige Beschäftigung, um die Ruhe und Stille der Jahreszeit zu erhalten und ganz langsam wieder in die Gänge zu kommen.

Beim Kritzeln kann ich so gut die Gedanken halten, das heißt alle Angefangenen auch zu Ende denken. Jetzt am Ende eines Jahres sind es natürlich Überlegungen über die Ziele vom Jahresanfang. Dieses Jahr war nicht schlechter als andere.

Der Gedanke, wie es mit mir weiter gehen soll im nächsten Jahr, ist noch nicht zu Ende gedacht. Ich werde also gleich das Pad wieder auf die Knie legen und kritzeln, und überlegen, und kritzeln.

Ich verabschiede mich jetzt wieder, aber nicht, ohne euch vorher einen schönen dritten Advent oder wenigstens einen schönen Sonntag in wohltuender Ruhe und Stille zu wünschen.

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