Hustensirup aus Fenchel. Apothekenpreise spare ich.

Hustensirup aus Fenchel

Meine Hustenattacken sind noch nicht vorbei. Mich überfällt es immer mal wieder. Nun könnte ich ein Mittelchen nach dem anderen aus der Apotheke testen und dabei auch ordentlich Geld loswerden. Das kann ich nicht und das will ich nicht. Also besinne ich mich auf altes Kräuterwissen und mache mir einen Hustensirup aus Fenchel selber.

Mit meiner Oma war ich als Kind immer Kräuter sammeln. Vor 1945 war ihre Familie sehr arm. Wohl gab es im Ort Ärzte, die nach den Kranken sahen und für ihre Dienste kein Geld verlangten. Die Medikamente konnten sie aber nicht kaufen. Und so erwarb sich meine Großmutter Kräuter- und anderes Wissen, um helfen zu können. Und vieles hilft auch tatsächlich, wenn man weiß wie.

Ich wuchs ganz behütet und umsorgt auf. Nein, mit Kräutern oder Naturheilkunde wollte ich nichts zu tun haben. Es gab ja Apotheken, Antibiotika und anderes.
Nach dem gewaltigen „Einschnitt“ in meinem Leben, als ich jedes Geldstück dreimal umdrehen musste, fiel mir meine Oma wieder ein und ihre Art, für sich und ihre Familie zu sorgen. Ich besuchte Volkshochschulkurse, nahm an Kräuterwanderungen teil und habe inzwischen einen dicken Hefter an persönlichen Kräuterwissen zu Hause stehen. Die Kräuter zu sammeln, aufzubereiten und zu nutzen ist zum Ritual geworden. Und das tut nun wieder der Seele gut.
Natürlich ersetzt das Wissen nicht den Arzt, aber Heilungsprozesse unterstützt es ungemein.

Heute habe ich mir einen Hustensirup aus Fenchel hergestellt und Frau Momos Mörser war mal wieder im Einsatz.

Hustensirup aus Fenschel

Hustensirup aus Fenchel

Zutaten:

  • 10 g Fenchel-Samen
  • 100 g Honig

Zubereitung:

Es ist wichtig, den  Fenchelsamen zu zerstoßen, damit er seine ätherischen Öle freisetzen kann. Danach wird der Fenchel mit dem Honig vermischt. Nach fünf Tagen Ruhezeit wird alles abgeseiht und der Hustensirup aus Fenchel ist fertig.
Mehrmals am Tage kann man ein Teelöffelchen davon im Mund zergehen lassen.

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