Licht im Dunkel. Wie wichtig das ist.

Licht im Dunkel oder besser gesagt, Licht hineinzubringen in jedes Dunkle, das halte ich für so unsagbar wichtig. Und ich denke, Dunkles gibt es gerade genug.

 

Manchmal denke ich, dass das Bloggen unbeschwerter wäre, wenn es die Kommentarfunktion nicht gäbe. Nicht immer ist Zeit, nicht immer sind Ideen, nicht immer ist Lust zum Schreiben. … So blöd wie es ist, so viel am Computer zu hängen, aber für mich ist es das beste Verständigungsmittel, weil ich bisher zum Glück noch gut lesen kann.

Diese Aussage einer Blogfreundin hat mich ordentlich ins Grübeln gebracht. Ich hatte ihr geschrieben, weil es mir sehr leid tut, dass ich gerade so wenig Zeit habe, mich um die Blogger zu kümmern, die mir im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen sind. Sie gehört dazu.

Ich rase nicht durch das Internet, mache jede Aktion mit und kommentiere, was das Zeug hält, damit auch ich ständig viele, viele Kommentare habe. (Übrigens, bei Google steht man da nicht besser da. Die wollen Inhalte.)
Ich freue mich über jeden ernsthaften Kommentar, denn das hat mir schon so oft die Anregung gebracht, die mir gerade fehlte. Freundschaften sind entstanden über weite Distanzen hinweg.
(Über Kommentare meines Lieblings-spamers freue ich mich natürlich nicht. Die sind für die Tonne und gut ist es.)

Für die Blogger, die mir immer wieder Mut gemacht und bei der Ideenfindung geholfen haben, habe ich gerade zu wenig Zeit. Ich werde mir Mühe geben, für sie da zu sein. Mal zu fragen, wie es jemand geht, finde ich genau so wichtig, wie mal beim Nachbarn zu klingeln, weil man ihn lange nicht gesehen hat.
Manchmal gibt das Kümmern um einander genau das Licht im Dunkel, das bisschen Wärme, welches gerade gebraucht wird. Nicht alles lässt sich über den Blog regeln, aber es gibt ja auch noch Telefon und Mail.
Licht im Dunkel

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