Kleine Dinge, anstehende Veränderungen und der Plan B.

die kleinen Dinge sind es, über die man sich freuen kann

Es gibt gerade einige Dinge, über die ich viel nachdenken muss und für die ich keine Lösung finde. Ich habe aber auch keine Lust, mich davon bestimmen zu lassen. Ich glaube, wir leben in einer Zeit von gewaltigen Veränderungen. Wie es ausgeht? Gut und besser oder ganz schlecht.

Ich habe gelesen, dass Menschen mit mehr Geld einen stärkeren Einfluss auf politische Entscheidungen haben als Einkommensschwache. Frau Nahles hat diese Passagen im Armutsbericht der Bundesregierung erstmal streichen lassen. Eigentlich sollte der Einfluss von Eliten und Vermögenden untersucht werden. Eigentlich.

Gut, suche ich mir kleine Dinge, über die ich mich freuen kann. Sie erhalten mich am Leben, geben mir Kraft und eben auch Freude und Zuversicht. Überleben, Zukunft planen, Selbstversorgung – das sind die Themen, die mich umtreiben.

Manchmal packt es mich und ich suche nach Wohnungen im Landkreis. Nein, nicht wieder da, wo es kein Netz und auch sonst nichts gibt.
Tja, und da fiel mir auf, dass Wohnen im Landkreis (noch) teurer ist als in meiner Stadt.

Man will das Land wieder beleben, versucht sich an vielen kleinen Projekten. Man sucht junge Leute, welche die einen Hof wieder aufbauen können oder die ihn erhalten als Wächterhof (angelehnt an die Wächterhäuser in den Städten). Zu den jungen Leuten zähle ich nicht mehr. Das Ausgegrenztsein von Alterswegen (was mir auch auf Ämtern deutlich gemacht wird) belastet mich. Vielleicht ist es gut, immer wieder nach Veränderungen, nach Lücken, zu suchen, um das zu durchbrechen. Ich würde zu gerne den Mittelfinger zeigen.

Veränderungen fangen mit ganz kleinen Dingen an

Der Traum nach einem wilden Garten, in dem ich mein Gemüse anbauen und mich aufhalten kann, bleibt ein Traum. Platz auf dem Balkon für so einiges habe ich allerdings schon. Edelzierröschen werde ich nicht haben.

Meine kleinen Tomatenpflanzen entwickeln sich übrigens prächtig. Eigentlich müssten sie raus, weil das Licht auf dem Fensterbrett nicht reicht. Gerade aber hat es gehagelt draußen. Wir müssen noch warten.

Ich wünsche euch einen schönen, gemütlichen Sonntag. Lasst euch von nichts runter ziehen. Es gibt immer einen „Plan B“.

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