Nach einer freundschaftlichen Kopfwäsche.

Gong!
Mein Rechner fährt wieder hoch, nach einer längeren Pause und nach einer freundschaftlichen Kopfwäsche am gestrigen Abend.

Wenn man seiner sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgeht, dann bekommt man am Monatsende ein mehr oder minder hohes Endgeld. Die Arbeit war gut und wurde anerkannt. Fertig.
Wuselt man im stillen Kämmerlein alleine, dann kommen Zweifel, Fragen und jede Menge Unzulänglichkeiten. Niemand ist erst einmal da, mit dem man diskutieren kann. Es gibt kein Team, welches die Linie festlegt und auch keine Anregung, was man anders oder besser machen könnte. Und dann kommen die Momente, wo man den Stift beiseite legt, weil man denkt, dass doch alles nicht gut genug ist. Manchmal finden sich Menschen, die einen noch genau das suggerieren:

„Ja, glaubst du denn wirklich, dass das was wird?“
„Wird denn das jemand lesen wollen, was du da machst?“
„Ob denn …?

Ja. Es wird. Punkt.

Danke, lieber Freund, der Rechner rödelt wieder und ich fühle mich gut in meiner Haut.
Jetzt läuft er wieder nach einer freundschaftlichen Kopfwäsche

 

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