Wolle und Seife und viel Geduld. Es entwickelt sich.

Wolle und Seife und viel Geduld, das hatte ich gestern. Wenn ich mich beschäftigen kann, dann geht es mir gut und vieles kann ich besser verarbeiten als durch unsägliche Grübelei.

Mein Projekt „Fingerpuppen“ entwickelt sich. Trotzdem gibt es immer etwas zu verbessern, zu verändern, zu optimieren. Ich hatte mir zum Beispiel bei der Gestaltung der Puppen einen Leerlauf organisiert, weil ich nicht beizeiten neue Rohlinge gemacht hatte. Sie brauchen ihre Zeit, um zu trocknen und ich musste also warten. So ist das, wenn Betriebsabläufe nicht richtig geplant sind. 🙂

Die Rohlinge sollte ich im Garten machen. Nach der Gartenarbeit werden die Hände garantiert sauber.

Da sind sie also, meine Rohlinge, die aussehen wie Tintenschopflinge. Wie man es macht und auf was man alles achten muss, damit es fest und belastbar wird, das beschreibe ich im Buch. Wer es jetzt schon wissen will, der schreibt mir einfach eine Mail. Ansonsten braucht es nicht viel, nur Wolle und Seife und viel Geduld.

Ich bin gerade dabei die nächste Fingerpuppe aus Wolle zu formen, nur mit Wolle und der Nadel. Um teure, farbige Wolle zu sparen, gestalte ich den ganzen „Unterbau“ zuerst aus weißer Wolle. Nur obenauf und für die Details nehme ich farbige Wolle.
Die Gestaltung von Fingerpuppen finde ich Klasse, denn Wolle, Nadel und Grundform kann ich problemlos überall mit hinnehmen. Da ich in Wartesituationen nie lange stille sitzen kann, ist das eine gute Sache, um meine Mitmenschen mit meiner Zappelei nicht zu nerven.

Heute genieße ich den Montag, der wie Sonntag ist. Ich weiß jetzt schon, dass mir der Feiertag wieder die Woche durcheinander bringen wird. Meinen Krempel nehme ich jetzt mit nach Draußen in den Frühsommer.
Sieht man es schon, was es werden könnte?

Grundform für Fingerpuppe ausformen

 

8 Kommentare zu “Wolle und Seife und viel Geduld. Es entwickelt sich.

  1. Na dann hast du ja bald ein ganzes Puppentheater zusammen.
    Was es wohl wird? Ich dachte im ersten Moment an ein Gespenst, aber das ist der weißen Grundform geschuldet. Nein, ich ahne es nicht und bin gespannt.
    Liebe Grüße von Beate

    1. Schön wäre es. An dem Puppentheater muss ich noch ganz schön arbeiten. Aber für zwei „Aktionen“ reicht es schon. Das ist schonmal ein guter Anfang.
      Liebe Grüße an dich, liebe Beate.
      (Ach, du fehlst mir hier.)

      1. Du fehlst mir auch, wirklich! Ich wünschte du würdest mich mal besuchen. Ich würde ja auch gerne wieder mal nach Leipzig kommen, ist aber z.Z. wegen Priska nicht möglich, es ist nicht daran zu denken, sie in die Hundepension zu geben für mehrere Tage.

  2. wunderbar liebe Gudrun. Ich bin zur Zeit sehr viel am Haekeln, da ich mich dem Octopus fuer die Fruehchen verschrieben habe. Wann immer ich etwas Zeit habe, da haekle ich welche. Die beiden grossen Krankenhaeuser hier bei uns in der Stadt, die haben bereits einige von mir bekommen und sich sehr darueber gefreut.
    Irgendwann werde ich auch mal wieder etwas filzen und diese Fingerpuppen, die reizen mich sehr
    Alles LIebe

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