Und der das zuletzt erzählt hat, dem ist der Mund noch warm.

Und der das zuletzt erzählt hat, dem ist der Mund noch warm.
So endet ein Märchen der Brüder Grimm. Und dieses Märchen werde ich bald erzählen. Bald, denn eine Figur fehlt mir noch.

drei Bremer Stadtmusikanten sind fertig

Seinen Anfang genommen hat alles mit Margarethes Buch „Fingerpuppen filzen“. Ich mache es zwar etwas anders, aber die Anregung gab mir Margarethe.

Zuerst hatte ich eine Katze als Fingerpuppe. Dann kam der Esel, weil ich schon Eselsohren hatte. Und weil sich das Lied „Der Kuckuck und der Esel“ besser singt, wenn es einen Kuckuck und einen Esel gibt, habe ich eben den Kuckuck gefertigt.

Esel und Katze – wenn ich noch zwei Figuren filze, dann kann ich ein Märchen erzählen, eins welches ich noch nie erzählt habe. Also muss ein Hahn her.

Ich habe überlegen müssen, wie ich den Hahn mit seinen bunten Federn aus Wolle herstellen kann. Dann habe ich mir die Wollfarben zusammen gestellt und angefangen, aus einem Rohling einen Hahn zu gestalten. Da ist er:

Fingerpuppe Hahn

Jetzt fehlt mir nur noch ein Hund und die Hauptfiguren im Märchen sind komplett. Der Hund wird aussehen wie meine Asta, die alte Hüte-Hündin. Warum? Weil ich zusammen mit ihr und dem Schaf „Paula“ schon wieder die nächste Geschichte erzählen kann.

Morgen besucht mich meine Freundin. Sie bringt mir aus dem Nachlass ihrer Eltern Pinsel, Farben, Federn, Tusche und jede Menge Papiere mit. Ich freue mich sehr, denn das hätte ich mir nicht einfach mal so kaufen können. Und dann fahren wir in ein Möbelhaus. Dort habe ich eine kleine Kiste gesehen, die aussieht wie ein Reisekoffer von anno dunnemals. In die Kiste werden meine Fingerpuppen einziehen, die schon vorhandenen und die, die ich noch filzen werde.

„Und der das zuletzt erzählt hat, dem ist der Mund noch warm.“
Wisst ihr, welches Märchen so endet?

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