Oma-und-Opa-Tag in Wyhra. Vorbereitungen und Lampenfieber.

Es war jetzt ein bisschen still hier. Das lag einfach daran, dass so viel Ungutes passiert (nicht mir direkt), dass mir erstmal die Worte fehlten. Ich hatte das Gefühl, dass mir das ungezwungene, unbeschwerte Schreiben abhanden gekommen war. Im Grunde aber muss ich nur einige Male tief durchatmen, laut und vernehmlich Dampf ablassen und dann geht es wieder.
Ich bereite gerade meinen Einsatz vor zum Oma-und-Opa-Tag in Wyhra, im Volkskundemuseum. Davon will ich erzählen.

Mit dem Spinnrad kann ich nicht mehr unterwegs sein. Ich bekomme den ganzen Krempel nicht transportiert und nun arbeite ich schon ein Weilchen daran, nur noch mit einem Rollkoffer zu reisen.

Filzen, Handpuppen Hütehund und Schaf

Meine Handpuppen und die Puppenkiste kennt ihr ja schon. Der Hütehund hat ein Schäfchen dazu bekommen und mit ihm einige lustige Geschichten.

die Katze filzt

Es hat mir jemand mit großem Interesse, aber sehr kritisch, zugesehen beim Filzen. Will mir die Penny helfen oder überlegt sie nur, ob man das fressen kann, was da liegt? Aus den Augen lassen durfte ich nichts. Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass ich auf allen Vieren durch die Hütte krieche und meinen Kram suche.

nass gefilzte Rohlinge für Fingerpuppen trocknen

Ich kann mir vorstellen, dass einige Kinder eine Fingerpuppe mit nach Hause nehmen möchten. Deshalb trocknen bei mir auf dem Balkon gerade in allen Blumenkübeln Rohlinge. Den Rest müssen die Kinder selber machen. Wolle und Nadeln packe ich ein. Da ich viele Stunden zum Oma-und-Opa-Tag in Wyhra sein werde, haben wir Zeit zum Filzen und Gestalten.

Natürlich ist die Anzahl der Rohlinge nicht unbegrenzt. (Ich habe jetzt schon Schrumpelhände.) Wer später kommt oder weiter filzen möchte, der kann sich ein Lesezeichen gestalten aus Filz und Wolle.
Ich freue mich schon auf den Tag, auf das Filzen und die Geschichten. Wenn ich ehrlich bin: Es plagt mich auch schon wieder etwas Lampenfieber. Alles also ganz normal und gut. 

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