Die Schafe mit dem dunklen Fleck am Auge.

Ich hatte Wolle geschickt bekommen. Ein herrliches Vlies vom Bengtheimer Landschaf. Die Wollspenderin hat extra ihren Onkel nochmal gefragt, von welchen Schafen die Wolle ist.
Ich hatte vorher noch nie etwas von diesen Schafen gehört. Für mich ist das I-net mit seinem Wissensfundus ein Segen. Klar, habe ich erstmal nachgelesen, was es mit diesen Schafen auf sich hat. Nun habe ich auch zu ihnen etwas zu erzählen, die Geschichte der Schafe mit dem dunklen Fleck um das Auge.

Früher hatte ich immer den Wunsch, eigene Schafe zu haben, dort zu werkeln, wo die Schafe sind. Ich hatte gesehen, dass es auch in der Großstadt Brachen gibt. Inzwischen werden die knapp. Edelquartiere entstehen überall. So entwickelt sich die Stadt.

Jetzt finde ich es als ein himmlisches Vergnügen, meine Hände in die fettige, auch an heißen Tagen angenehm kühle Wolle zu versenken und den Geruch des Schafes wahrnehmen zu können. Das ist meine Zeit zum arbeiten und zu träumen.
Wenn es wieder wärmer wird in dieser Woche, werde ich filzen, mit Wolle wie sie vom Schaf kommt. Wollstoff möchte ich haben und natürlich auch meine Puschen für den Winter.

Ich wünsche euch allen eine schöne, erfüllte Woche.

 

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