Das ist jetzt meine Zeit. Hochzeit. Wohlfühlzeit. Schaffenszeit.

Ich liebe die Wärme und die Sonne. Einfach, weil es mir gut tut. Das Rheuma hält die Füße flach und ich kann ganz viel tun. Das ist jetzt meine Zeit.
Vieles mache ich natürlich draußen im Garten. Der ist so etwas wie mein vergrößertes Wohnzimmer.

Dalienbeet

Gut, als heute an der Anzeigetafel stand, dass meine Bimmel wegen eines Unfalls erhebliche Verspätung hat, war es auch mir ein bisschen zuviel. Wir haben uns schließlich hingesetzt wo es gerade ging, auch einfach an die Bordsteinkante. In der vollen Bahn dann gab es alle erdenkbaren „Wohlgerüche“. Am Schlimmsten wird es, wenn jemand seinen Parfümflakon auspackt.

mein Lavendel

Da liebe ich doch den Garten!
Zum Filzen hatte ich mir ein Plätzchen neben dem Lavendel gesucht. Wie das duftet und was dort für ein Gesummsel ist. Ich kann mich immer gar nicht satt sehen an den Blumen und den Insekten.

Herbstzeichen am Johannisbeerstrauch

An manchen Stellen, wie hier am Johannisbeerstrauch, sieht man schon, was nach dem Sommer kommt. Ach nein, daran möchte ich noch nicht denken. Jetzt nicht.
Morgen werde ich wieder in den Garten gehen. Und übermorgen und an allen Tagen, so lange mir das Wetter es erlaubt.

nach dem Gießen

Im Moment bin ich der Gießverantwortliche, weil der Gartenbesitzer im Urlaub ist.
Manchmal bleibe ich am Abend noch lange sitzen. Wenn es dunkel wird in der Stadt, kommt sie langsam zur Ruhe. Auch das ist meine Zeit.

die Sitzfellchen trocknen im Abendlicht

Auf der Wiese trocknen im Abendlicht noch meine Fellchen. Ich habe zwei Technologien ausprobiert. Einmal habe ich direkt auf der Abschnittkante der Wolle gefilzt und beim anderen habe ich die Fläche erst mit einer dünneren Lage Vlieswolle abgedeckt. Noch habe ich mich nicht entschieden, welche Methode ich für die bessere halte. Überhaupt kann und muss ich noch ein wenig üben und dabei so manche Gartenbank mit den kleinen Auflagen bestücken.

Ich würde die Zeit jetzt so gerne anhalten.

 

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