Zu Hause bleiben, arbeiten und doch wohlfühlen.

„Arbeitest du noch an deinem Buch?“, fragte das jüngste Kind am Telefon.
„Öhhhh. Naja. Mmmm.“
„Das ist sehr schade.“
Meine Katze Kleo hatte mich durcheinander gebracht. Ich wollte ihr nicht von der Seite weichen, bin freiwillig zu Hause geblieben und hing ein bisschen durch.

Na und?
Ich bin froh, dass ich zu Hause sein kann, eins habe. Eigentlich bin ich sehr froh, dass ich mir meine Tätigkeiten so einrichten kann, dass sie mir Spaß machen. Also habe ich mir Wolle und Nadeln zurecht gelegt und mein zweites Filzbild geschaffen. Inzwischen sind beide Bilder im Rahmen.

Diesmal habe ich mir gleich einen Schreibblock und einen Kugelschreiben daneben gelegt und immer gleich aufgeschrieben, was ich da tat. Es ging also weiter mit dem Abschnitt „Filzbilder“ für das Buch. Mein Geschreibsel und die Fotos kommen heute in den Rechner.
Ich habe etwas geschaffen und konnte auch noch für meine Katze da sein. Das macht mich zufrieden.

Mit Kiepe, Spinnrad und noch allerlei Krempel kann ich nicht mehr unterwegs sein. Das macht sich schlecht mit der S-Bahn und anschließendem Fußmarsch. Ich wollte schon meine Mittelalterklamotte verschenken.
So ein Quatsch!
Wenn sich die Bedingungen ändern, dann muss man sich eben anpassen und etwas anderes einfallen lassen. Mir ist gestern etwas eingefallen. Darüber und was eine Schafpostkarte damit zu tun hat schreibe ich andermal.

Ein Klick … Ach ihr wisst schon.

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