Socken und anderes Wollige gegen das Wehtun.

Schon wieder Socken? Ach, na ja,wartet nur mal ab.

Gestern war ich noch einmal bei bestem Wetter und Sonnenschein unterwegs. Im Shirt konnte ich auf dem Richard-Wagner-Platz an der „Pusteblume“ sitzen und mein Eis essen. Auf dem Rückweg fuhr ich mit der Straßenbahn schon durch den Regen.

Es wird eben Herbst. Vor meinen Fenstern beginnt sich das Laub zu verfärben. So schön die Farbenpracht auch immer ist, ich mag den Herbst nicht, denn er bringt auch die elenden Rheuma-Schübe mit. Ich kann nur dagegen ankämpfen, indem ich in Bewegung bleibe.

Die ersten Socken aus selbstgewaschener, -kardierter, -gesponnener Wolle habe ich fertig gestrickt. Ich habe sie mal zum Fotografieren über den Rist (eigentlich gedacht für das Filzen) gezogen. Noch heute werde ich sie verschenken und die nächsten Socken anfangen. Ich würde gerne viel mehr verschenken, aber Zeit und Mittel sind arg begrenzt.
Neid und Missgunst allerdings mag ich nicht und gerade heute habe ich zu einer Meldung in der Presse wieder so viel davon gelesen, dass mir die Galle hoch kam. Ich musste mich ganz schnell wieder beschäftigen und nach den Socken etwas anderes Wolliges machen.

Socken aus selbstgesponnener Wolle

Der Gartennachbar hat in seiner Laube eine Reproduktion eines Gemäldes hängen. Das hat mir so gefallen, dass ich angefangen habe, es mit Wolle nachzugestalten. Vielleicht zeige ich immer mal, wie es entsteht. Erst wenn es fertig ist, werde ich verraten, welcher Meister mir die Idee eingepflanzt hat.das wird ein Filzbild

Das könnte jetzt alles Mögliche sein, gell? Ein Wischmob mit Schutzbrille oder ein Reisigbesen in der Geschenkausführung. Wartet, ich filze noch ein bisschen und zeige gleich noch etwas.

Bauerin nach der Ernte

Nein, fertig ist das noch lange nicht, aber einen Anfang habe ich schon mal. Das Gute ist, dass ich es immer zur Seite legen kann. Wenn mein Sockenstrickbuch kommt, werde ich mich erstmal um meine warmen Socken kümmern.

8 Kommentare zu “Socken und anderes Wollige gegen das Wehtun.

    1. Danke, liebe Vivi.
      Oh ja, Handarbeiten beruhigen sehr. Wenn die Hände beschäftigt sind, wird der Kopf frei. Deine Püppchen sind so niedlich. 😊

  1. Das ist ja genial. Gudrun, du bist ne künstlerische Wucht!
    Ich habe sofort an Vincent van Gogh gedacht.
    Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen!
    Ganz viel Freude die viel viel größer ist als alle gesundheitlichen Unwegsamkeiten des Herbstes wünsche ich dir !

    1. Oh ja, den Vincent liebe ich sehr. Aber der ist es diesmal nicht.
      Das Wollbild sieht etwas anders aus als das Gemälde. Ich habe nicht viel Platz und die Wolle ist eben keine Farbe am Pinsel. Aber man sieht es trotzdem und mir macht das Spaß.
      Herzliche Grüße an dich.

    1. Ich habe mir wieder etwaseingehandelt. 🙂 Es ist gar nicht so einfach, weil das Malen mit Wolle eben anders ist als mit Pinsel oder Stift. Ich bin selber gespannt, wie und ob ich das hinbekomme.

  2. Hallo Gudrun, ich bin gespannt, was es am Ende wird und ob ich auf die Idee komme, wer das Original oder die Kopie vom Original gemalt hat.
    Ich habe noch nieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee in meinem Leben Schafwollsocken oder andere Wollsocken, die handgestrickt waren, getragen. Aber gut sehen sie aus!
    Lieben Gruß von Clara

    1. Also, ich hatte meine Schafwollsocken schon an. Im Bette. Irgendwann streife ich die im Schlaf dann an, aber da sind die Füße schön warm. 🙂
      Grüße an dich.

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