Heimat. Da wo der Hase „Hose“ heißt.

Ach ja, die Heimat, die liebe „alle Heemt“.
Vor einigen Tagen schon hatte mir eine liebe Blogfreundin eine Karte aus dem Norden geschickt. Dass ich die Menschen dort, ihren Dialekt und ihren trockenen Humor sehr liebe, ist ja nun bestimmt schon bekannt. Als ich die Karte aus meinem Briefkasten fischte, fing ich lauthals an zu lachen. Das ist selten, dass mich der Inhalt des Briefkastens mich so sehr erheitert.

Zu Hause - HeimatDas Lachen hatte etwas derart Befreiendes für mich, dass es mir gleich gut ging. Sehr gut. (Danke, liebe Karin.)
In den letzten Tagen geisterten nämlich wieder Diskussionen im Netz über „Heimat“, die Begrifflichkeit und ob das nicht alles zu kleinlichen Sektierereien und Abschottungen führt.
Den einen platzt vor lauter Patriotismus fast die heimatliche Hose und die anderen zetern, wenn man auch nur den Begriff erwähnt. Beides bringt niemand weiter.

Sei’s drum. Ich denke schon, dass es eine Heimat gibt und geben muss, einen Ort, an dem man sich zu Hause fühlt, wo man manche Lieder besonders gerne hören mag und Traditionen gerne lebt. Mit Sektierertum hat das gar nichts zu tun und den Begriff „Heimat“ überlasse ich keinesfalls denen, die ihr Unwesen damit treiben wollen.

Urspünglich war meine Heimat dort,

wo der Hase Hose heißt und
die Hose Huse

Weiß es jemand? 😀
Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass der Sessel mit „mien Kuhl“ wo ganz anders stehen kann. Heimat ist eben das, wo ich mich zu Hause fühle.

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