Strickwut und eine Frage, die mich beschäftigt.

Es tut mir gerade sehr gut, die Ruhe der Herbsttage zu nutzen. Die Abende sind wieder länger und ich sitze gerade sehr gerne am Spinnrad. Auch hat mich wieder die Strickwut gepackt. Socken und Hüttenschuhe sollen entstehen, schließlich ist bald Weihnachten.
Aus der braunen Milchschafwolle ist ein schönes weiches Garn geworden.

Ich mag gerade nicht viel im Netz sein und ich jage auch nicht jeder Nachricht hinterher. Es ist erstaunlich, wieviel doch noch durchdringt, die Meldung von den „paradise papers“, z.B. Mich packt Wut, wenn ich die Liste mit Namen von Privatpersonen und Konzernen lese, die fleißig und ohne Skrupel Geschäfte verschleiern und sich um die Steuern drücken. Wenn ich Beträge über einen Euro meinem „Amt der Ämter“ nicht melde, bin ich ein Sozialbetrüger, bekomme Post vom Staatsanwalt und werde sanktioniert. Was sind diese denn, einschließlich des Mannes, auf dessen verbissenes Betreiben das Hartz IV-Konstrukt entstand? Oh, wie viele Schulen könnte man bauen oder Straßen, Brunnen bohren, Kranke versorgen! Warum gibt es keinen kollektiven Aufschrei gegen die bodenlose und immer skrupelloser werdende Gier dieser Betrüger?

Heute habe ich erstmal meiner Strickwut nachgegeben, eine Strickprobe gemacht und den ersten Socken für eine Freundin angefangen. Sie sitzt im Rollstuhl und soll nicht frieren. Für mich eine gute Gelegenheit, wieder herunterzufahren.  shutdown

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