Nach Weihnachten. Es kehrt Ruhe ein.

Abreise - es kehrt Ruhe ein

Willkommen und Abschied

Es kehrt Ruhe ein.
Das Töchterchen ist schon längst wieder in den Norden gereist, meinen Sohn habe ich noch bis morgen.
Abschiede am Bahnhof liebe ich so gar nicht. Dort reiße ich mich sehr zusammen und bin tapfer. In der Straßenbahn nach Hause muss ich erstmal den Tränen freien Lauf lassen. Aber das sieht ja dann keiner mehr.

Weihnachten ist für mich immer das Fest der Familie. Meine Kinder kommen und genau das ist immer schön und besonders. Mein Enkelchen ist noch viel zu klein zum Reisen und so war die älteste Tochter per Videokonferenz bei uns. Wir hatten uns viel zu erzählen, haben viel gelacht. Es war einfach nur schön, weil es so viel Wärme und Herzlichkeit gab.

Wenn mal alle Kinder verhindert sind zu kommen, dann werde ich zu den Menschen gehen, die schon lange kein Familienleben mehr kennen. Das habe ich mir vorgenommen, denn jeder braucht Zuwendung, gerade zu Weihnachten.

Wollprojekte – Vorhaben für das nächste Jahr

In der Zwischenzeit habe ich mein neues Wollprojekt angefangen. Ich kardiere also wieder weiße Milchschafwolle und spinne gerade einen ganz dünnen, aber festen Faden. Er wird der Träger für das eigentliche Garn, die Seele quasi. Das ist gar nicht so einfach. Der Faden braucht viel Drehung, damit er bei der Weiterverarbeitung nicht reißt.
Überhaupt werde ich meiner Wollverarbeitung treu bleiben, jetzt in den letzten Tagen des Jahres und im nächsten Jahr auch. Schafwolle bleibt mein Thema, auch wenn ich mich gerade sehr darauf freue, die geschenkten Alpakafasern verspinnen zu dürfen. Es gibt schon einige schlummernde Ideen für das nächste Jahr.

Jetzt aber ist besonders wohltuend: Es kehrt Ruhe ein.

 

 

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