Eine Wärmflasche für eine Rheuma-Nase.

Also, das Wetter ist nun so gar nichts für alte Rheuma-Nasen. Im knackigsten Winter habe ich nicht solche Probleme wie bei solchem nasskalten Schnupfenwetter. Egal, da muss ich halt durch. Es weiß ja keiner, dass ich mit der Wärmflasche auf den Knien am Rechner sitze.
Einen Stein für Kleo habe ich immer noch nicht. Ich werde wohl an den Stadtrand laufen müssen, an den Rand der Felder. Ich habe gesehen, damals im Dorf, dass man jedes Jahr dort Steine ablegte. Das muss aber noch warten, bis ich wieder besser flitzen kann.

Ach, wie sehne ich den Frühling herbei. Auch, weil ich darauf warte, dass die Schafe geschoren werden. Meine Wolle geht zur Neige. Das, was ich noch habe, brauche ich für meine nächsten Veranstaltungen. Ich freue mich schon sehr darauf Ferienkindern zu zeigen, wie vom Schaf ein Faden kommt. Ich denke, dass jeder seinen Faden mit nach Hause nehmen und davon erzählen kann.

Morgen interessiert mich das Wetter wahrscheinlich wenig. Ich habe beschlossen an meinem Filz-Buch weiter zu schreiben. Es wäre schade, das alles im Sande verlaufen zu lassen. Das will ich nicht. Und: Ich kann nebenher noch der beste Freund der Wärmflasche sein. 🙂

 

Ein Kommentar zu “Eine Wärmflasche für eine Rheuma-Nase.

  1. „Der beste Freund der Wärmflasche“, da wird sich die Wärmflasche aber freuen.
    „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“, pflegte meine Mutter zu sagen.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass die Ferienkinder mächtig stolz auf ihren selbst gesponnenen Faden sein werden.
    Liebe Grüße von Beate

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.