Herr über 58 Schafe. Das ist doch was, oder?

Jaja, es stimmt: Ich bin Herr über 58 Schafe!
Mein Eurojackpot-Los hat natürlich nicht gewonnen, aber so viele Schafe habe ich natürlich wirklich. Zumindest bis Mittwoch noch.

Mit Ferienkindern möchte ich in der Stadtbezirksbibliothek Plagwitz spinnen und jedes Kind soll auch seinen Faden mit nach Hause nehmen können. Nun kann man den auch auf ein Stück Knüllpapier wickeln, aber das hat mir so gar nicht gefallen. Also dachte ich mir, dass man den Faden aus Schafwolle wieder auf ein Schäfchen wickeln kann. Das sieht viel schöner aus und wird an die erinnern, die die Wolle gegeben haben.

Zuerst habe ich mir ein Schäfchen ausgedacht, dann eine Schablone gefertigt, die Schafe auf Pappe aufgemalt und dann geschnippelt und geschnippelt. Die Hände tun etwas weh, aber mit meinem Machwerk bin ich sehr zufrieden.
So wurde ich zum Herr über 58 Schafe. Und die werden am Mittwoch mit den Kindern nach Hause gehen. 🙂

Herr über 58 Schafe

6 Kommentare zu “Herr über 58 Schafe. Das ist doch was, oder?

  1. Eine feinde Idee Gudrun, so werden die Kinder noch viel mehr Freude daran haben.
    Nachbarn von uns haben 3 weibliche Schafe und alle drei haben einen dicken Bauch. Heut früh habe ich die erste Mama mit ihrem Kleinen entdeckt und die Besitzer sofort angerufen. Wie niedlich! Bald werden auch die anderen folgen und dann gibt es vor meinem Fenster ein niedliches Gemecker 🙂
    Liebe Grüße von Kerstin.

    1. Ach, liebe Kerstin, hast du es gut! Ich möchte das auch mal wieder sehen.
      Schafe sind normalerweise ganz liebevolle Mütter. Das hat meiner Seele immer gut getan.
      Auf die Kinder am Mittwoch freue ich mich schon sehr.
      Liebe Grüße in die Aue.

  2. Gudrun, könntest du nicht auch „Frau über 58 Schafe sein?“ oder ist das in dieser Branche unüblich, gibt es nur männliche Schäfer?
    Viel Freude mit den Kindern!

    1. Nein, das ist nicht unüblich. Ich habe es nicht so sehr mit den Bezeichnungen. Es reicht, dass ich weiß, wer ich bin und was ich will. Alles andere ist nur ein büschn Etikette für mich. Wenn mich früher jemand fragte, welchen Beruf ich habe, dann sagte ich „Lehrer“. An meinem Frau-Sein ging nichts ab und ein Dingens ist mir auch nicht gewachsen. 😊

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