Der wichtige Herr Hanssen und mein Spickzettel.

Morgen ist nun meine Veranstaltung in der Bibliothek Plagwitz. Ich freue mich sehr, aber ich bin auch schon  wieder mächtig aufgeregt. Nun, das kenne ich ja schon.
Auf solche Veranstaltungen bereite ich mich schon immer Tage vorher vor, teste die Zeit, verändere, probiere aus. Und ich schreibe mir einen Spickzettel.

Wäääää! Der Herr Hanssen! Den hätte ich doch jetzt beinahe vergessen.

Schafe mitnehmen in eine Bibliothek geht natürlich nicht. Aber Herr Hanssen, der hat eine Ausnahmegenehmigung. Er erzählt von seiner Herde auf dem Deich, ganz oben im Norden, und von der wichtigen Aufgabe, die sie dort haben. Und er erzählt von seiner Wolle, die einmal im Jahr geschoren wird und aus der man immer tolle Sachen machen kann und auch sollte. Zum Wegwerfen ist sie viel zu kostbar.

Ihr merkt schon, ich spinne mich langsam in meine morgige Aufgabe ein. 🙂
Das ist heute so ein Tag, an dem ich streckenweise schon recht abwesend wirke, denn in Gedanken bin ich schon in der morgigen Veranstaltung und bei meinem Spickzettel.
Mitten in meiner Gedankenspinnerei hörte ich das Telefon klingeln.

Im Mai darf ich das Frühlingsfest im Volkskundemuseum Wyhra mitgestalten. Wie ich mich freue! Das sind so die Momente, für die ich lebe und die ich zum Leben brauche. Mein Kopf muss beschäftigt sein, ich muss vorbereiten, mir Neues ausdenken und dann am Ende sehen, wie es allen Spaß und Freude macht. Ein bisschen erinnert mich das wieder an meinen Traumberuf, den ich mal hatte. Da hab ich ihn wieder.

Ich werde mir mal schon einen nächsten Spickzettel hinlegen.

Das ist Herr Hanssen, Handpuppe und echtes Deichschaf aus dem Norden
Das ist Herr Hanssen, ein echtes Deichschaf aus dem Norden

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