Brüderchen komm tanz mit mir. Schöne Erinnerungen.

„Brüderchen komm tanz mit mir, beide Hände reich ich dir.“
Ach ja, das war ein Lieblingslied meiner beiden Erstgeborenen, als sie noch ganz klein waren, gerade so stehen konnten. Beide fassten sich an den Händen, ich sang und dann drehten sich die Geschwister im Kreis. Das Töchterchen war schon besser auf den Beinen, mein Sohn plumpste irgendwann auf den Poppes. Aufgeben war nicht. Weiter ging es, Hochrappeln, anfassen.
Daran musste ich jetzt öfter denken, als ich die Schuhchen aus der selbstgefärbten Wolle gestrickt habe. Und ich habe mich erwischt, dass ich vor mich hin sang. Gut war das. Solche Erinnerungen bleiben, für immer.

Nun sind sie also fertig, die Schuhchen. Aus drei Anleitungen habe ich eine zusammengebastelt. Ein Weilchen habe ich probiert und dann eben gemacht. Alles ist gestrickt, auch die Sohle. Diese Lösung hat mir sehr gefallen, denn mit Nähen habe ich es nicht so.
Nun geht es wirklich an das nächste Projekt. Ich werde erst wieder ein Pröbchen machen müssen, denn ich will die Wolle so spinnen, wie ich sie für mein Projekt brauche und nicht das Projekt der Wolle anpassen.

Einige Tage war mein Blog nicht zu erreichen. Man sah nur ein Baustellenschild. Die Baustelle war nicht bei mir, sondern zwei Etagen höher. Keiner hat mich vermisst. Und genau das ist der Anlass, mein eigenes Verhalten im Netz zu überdenken.
Die Ruhe der letzten Tage hat mir gut getan. Ich bin nämlich am Überlegen, wie ich die Wollteile aus meinen Projekten, die ich erstelle, beschreibe, dokumentiere, vermarkten kann, wenn ich sie fertig habe. Es muss sich ja nicht alles bei mir ansammeln.

Vielleicht gibt es jemand der auch singen möchte: „Brüderchen komm tanz mit mir.“ Wer weiß? 🙂

Brüderchen komm tanz mit mir

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