Der Aktendulli.Eine weltrevolutionäre Erfindung aus Sachsen. Ordnung muss schließlich sein!

eine Erfindung aus Sachsen

Naja, wir Sachsen sind schon helle.
1939 hat ein Paul Richard Carl Kohl in Chemnitz den Aktendulli erfunden. Bei Kohl hieß das  seinerzeit „Aufreiher für Blattsammlung mit federndem Mittelteil“. Und so meldete er den Aktendulli, kurz Dulli, als Gebrauchsmuster an. Ein echter ostdeutscher Begriff, der Aktendulli.

Bei „Wer wird Millionär“ wurde ein Kandidat mal mit dem ostdeutschen Begriff „urst“ aus der Sendung gekickt. Wer weiß, wann die den Aktendulli entdecken. Als ich anno dunnemals ein  Schülerpraktikum in einer Autowerkstatt zu absolvieren hatte, kannte ich den Begriff  nicht und handelte mir einen unglaublich strafenden Blick der dortigen Chefsekretärin ein. (Bis dahin hatte ich den Dulli für Schweinskram gehalten. 😀 )

Wie heißt das Dingens denn im Rest der Republik?

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Ein Stromkasten in Leipzig-Plagwitz.

Das Bild da oben stammt aus meiner liebsten Lieblingsgroßstadt, genauer gesagt aus Leipzig-Plagwitz.

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Ein selten-seltsamer Fernsehabend mit Andy Warhol

Spiel mit FarbeAlso, zum Fernsehen habe ich gar keine Zeit. Zum Zeitvertreib brauche ich es auch nicht. Und Kokolores regt mich bloß auf. Nicht der Mist an sich, aber dass ich davorgesessen habe.
Da schleiche ich doch lieber an den Rechner, um Pop-Art-Stil auszuprobieren. Diesmal in Photoshop. Ich hatte mir extra ein Bild einer „nahen Verwandten“ schicken lassen. Los ging’s.

Und damit die Nackenhaare mal wieder runter kommen, habe ich mich dann eben doch vor den Fernseher gegluckt. Ich lande bei 3sat und was sehe ich: Einen Bericht über Andy Warhol!

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Anfangs wollt ich fast verzagen

(Heinrich Heine, gezeichnet vor einigen Jahren in „FreeHand“)

Gestern spät in der Nacht habe ich noch einen Film gesehen, „Ein Leben für das Leben“ mit Jeff Goldblum. Zum ersten Mal standen deutsche und israelische Schauspieler vor der Kamera und versuchten ein Thema umzusetzen, was uns alle angeht, und welches ausstrahlt bis ins ganz Persönliche.
Es war spät geworden heute Nacht, und ich schämte mich meiner Tränen nicht.
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Nichts gegen Adobe, aber manchmal könnte ich die Jungs … eben nicht gerade küssen.

Heute hat eine Bloggerin darüber geschrieben, dass sie eine Ausstellung besucht hat. Es ging um Roy Lichtenstein und seine Grafiken. Zum einen beneidete  ich sie sehr um ihren Ausstellungsbesuch und zum anderen fand ich das sehr witzig, weil ich genau diese Grafikeffekte gerade am Wickel hatte.
Ach, was hab ich wieder geschimpft und gehadert. In meinem alten Haus-und-Hof- Grafikprogramm (FreeHand) musste ich da gar nicht mehr nachdenken. Die Jungs von Adobe haben es aber ganz schön versteckt. Es hat ihnen aber nichts genützt. 😀
Und wie es geht, schreibe ich hier eben mal auf:

Pop-Art-Effekte in „Illustrator“

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Ich lass jetzt die Sau raus!

Da läuft er weg, der Sonntagsbraten!

gesehen vom Küchenfenster meiner Wohnung in Räpitz

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Ich glaube, meine Katze bohnert! Winterbilder aus Räpitz.

Wenn sie das nur mal getan hätte! Das Bohnern, meine ich. Es wäre hilfreich gewesen.

Aber so liegt die Katze auf ihrem Polster über der Heizung und pennt. Ich sitze am Fenster und wusele am Rechner. Plötzlich blitzt es. Mieze pfeift hoch als hätte man sie in den Poppes gepiekt. Da wieder! Es blitzt.
Nee, wir haben kein Wärmegewitter. Jemand aus dem Haus fotografiert aus dem Fenster. Und das, was sich da draußen abspielt, ist wirklich sehenswert.

Den ganzen Tag über hatten wir so komisches Aprilwetter: Regen, Sonne, Sturm, ein paar Schneeflöckchen. Es schien, als ob sich jemand nicht entscheiden kann, was nun wird. So? Ach nein, lieber so? oder doch nicht?
Aber dann kam es ganz dicke. Noch nie im Leben habe ich so große Schneeflocken gesehen. Was da an meinem Fenster vorbei flog sah aus, als hätte jemand einen Wäschekorb Belege für die nächste Steuererklärung aus dem Fenster gekippt.

Innerhalb weniger Minuten war alles vorbei. Es war wieder Ruhe. Mein Hydrant hatte ein Mützchen bekommen, die Autos eine Decke.

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Kinnersch, wie die Zeit vergeht! Oder: Manche suchen ewig und beherrschen das Chaos nie!

 

Ich bin mir sicher, dass ich das Briefmarkenalbum hier irgenswo habe!

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Starke Passwörter.

Also, ich merke mir immer meine Passwörter nicht. Und weil das so ist, nehme ich immer den Namen meines Haustieres. Wollt ihr wissen wie es heißt?

TüdüdeldaTüüdääßlöößfuffzicheinself

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Die Geldkatze.

Ich bin wieder zu Hause, und ich denke, wir machen einen dicken Erledigthaken an die Geldkatze.

Wenn ich zu einer Veranstaltung bei Kindern eingeladen worden bin, zum Filzen und Spinnen, oder zum Geschichten erzählen, ziehe ich mir oft meine Mittelalterklamotte an und setze das Häubchen auf. Dazu gehört ein geflochtener Gürtel aus Schafwolle dieses Säckchen, in dem sich Goldstücke für die Kinder oder anders kleine Leckereien befinden.

Die Geldkatze ist einfach ein am Gürtel befestigter Beutel, in dem die Wertsachen aufbewahrt wurden. Das kannte man im Mittelalter schon, und ist auch heute manchmal noch ganz nützlich. Manche behaupten, dass damals die Geldkatze tatsächlich aus dem Balg einer Katze gefertigt wurde. Wahrscheinlicher aber ist, dass der Begriff vom althochdeutschen „chazza“ abgeleitet wurde, was so viel heißt wie  Gefäß oder Beutel. Und diese Erklärung ist mir (und wahrscheinlich auch meiner Mitbewohnerin) viel lieber.

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