Stricken auf dem Bürgeramt

Vierzig Leute waren vor mir dran. Vierzig! Das wurde mir schmerzhaft klar, als ich die Nummer auf meinem Zettel mit der auf der Anzeigetafel verglich. Ich war  schon dabei, die Backen aufblasen, um laut und vernehmlich „Dampf“ ab zu lassen. Es wurde aber schließlich doch…

Auf Spurensuche.

Bei mir kehrt wieder Ruhe ein. Die Geburtstagsfeierei ist wieder vorbei, mein Sohn ist schön längst wieder in seine Stadt gefahren. Gestern hat es geschüttet wie aus Kannen und das war genau das richtige Wetter für Rechnerwartungsarbeiten. Es arbeitet sich besser, wenn alles aufgeräumt,…

In den Sack hauen.

Meine letzten Bestände an syntetischer Wolle sind fast verarbeitet. In diese Säckchen verpacke ich jetzt Geschenke. In meinen Aufbewahrungsboxen wird Platz für Schafwolle. Ich „haue jetzt in den Sack“ und gehe Geburtstage feiern. Gleich Zweie.

Freundschaften

Liebe Martina, deinen Brief habe ich heute erhalten und mich sehr gefreut. Du hast dir sogar die Mühe gemacht, einen Stern auf den Umschlag zu zeichnen. Ja, das ist so einer, der gepflückt werden will. Wie in dem Buch vom Träumen, Ziele stecken, Sterne…

Papier erduldet alles, sagt man. Deshalb gibt es heute ein Papiergarn.

Ich war auf die wahnwitzige Idee gekommen, Garn aus Papier herzustellen. Also schnitt ich mir aus einem Bogen ganz normalen Kopierpapieres einen langen Streifen. Das geht, indem man bis kurz vor die Kante einschneidet, nicht durchschneidet, sondern den Bogen wendet, außerhalb wieder ansetzt und…

Konzentrier dich doch mal!

Pass auf! Konzentriere dich doch mal! Träume nicht! Oh, das hab‘ ich als Kind oft zu hören bekommen. Ich brauchte damals meine Tagträumereien, und ich brauch sie auch heute noch. An meinen Leistungen in der Schule gab es bei mir nichts zu deuteln. Zum…

Reste verwerten. Oder: Stricken aus Altkleidern.

Irgendjemand hatte gesagt, dass man alles mit dem Spinnrad verarbeiten kann, wenn es nur einigermaßen biegsam ist. Ich bleibe bestimmt bei meiner Schafwolle, aber ausprobieren muss ich natürlich alles, was mir gerade so in den Sinn kommt. Ich habe diesmal Stoffstreifen verarbeitet und mit…

„To coach“ bei mir selbst und lieber schlechtes Licht als gar keins.

„Lieber schlechtes Licht als gar keins“, ist der Lieblingsspruch des einzigen Profifotografen in der Familie. Recht hat er. In jeder Beziehung. Damit es nicht dröhnt, blendet und „wegbeißt“, habe ich meine alte DDR-Bürolampe mit einem Stück Gardine bestückt. Ich hatte so etwas wie ein…