Leipzig, der Dr. Schreber und die Laubenpieper

Der Leipziger Arzt Moritz Schreber hat die Schrebergartenbewegung in dieser Stadt nicht erfunden, ihr nur seinen Namen gegeben.
Der erste „Schreberverein“ geht auf seinen Mitstreiter, den Schuldirektor Ernst Innozens Hausschild zurück. In der Nähe des Johanna-parkes in Leipzig sorgte ab 1865 eine Spielwiese dafür, dass die Kinder von Fabrik-arbeitern im Freien unter Aufsicht von Pädagogen spielen konnten.
Später wurden hier durch den Schuldirektor Heinrich Karl Gesell Gärten angelegt. Zuerst gedacht als Erziehungsgärten für die Kinder, wurden es aber Familiengärten. Es entstanden die ersten Schrebergärten.

In der historischen Kleingartenanlage „Dr. Schreber“, die unter Denkmalsschutz steht, befindet sich das sehenswerte Kleingartenmuseum.

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