Mit dem Buch ins stille Eckchen.

Mia hat einen Gartenschreibplatz, ein richtig idyllisches Örtchen zum Träumen und Schaffen.
Mein Balkon wird in diesem Jahr „nackig“ bleiben. Über Pflanzen denke ich mal später nach. Als Nächstes ist nämlich erst einmal ein Katzennetz in Planung, damit meine Katzendamen draußen sitzen können. Es ist aber auch immer etwas los in meinem Innenhof, besonders abends, wenn in der einsetzenden Dämmerung alles mögliche Getier unterwegs ist.

Einen Lieblingsplatz habe ich allerdings auch.
Den alten Korbstuhl schleppe ich schon mein halbes Leben mit mir herum. Manches Mal war ich wild entschlossen, mich zu trennen, aber dann habe ich es einfach nicht fertig gebracht. Im Sommer sitze ich hier sehr „luftig“ und zu Grippezeiten wandert eben auch noch eine dicke Wolldecke und eine Wärmflasche mit hinein.
Hier sitze ich nun also und lese. „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson. Das Buch ist herrlich und ich teile mir meine Lesestunden ein, damit ich noch recht lange etwas davon habe. So ganz nebenbei fiel mir ein: Wenn ich mal in einem Altenheim sitzen sollte, werden die es dort auch nicht leicht mit mir haben. Ob ich Hundert werden kann, weiß ich nicht, aber die Nummer mit dem Fenstersteigen sagt mir sehr zu.

Danke, liebe Mia für das Geschenk.

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