Rezept vom Kräuterbraten. Kochen wie im Mittelalter. Zwei Zeichnungen von Kräutern sind fertig.

Salbei und Rosmarin sind gezeichnet, noch 10 Kräuter muss ich zeichnen

Als ich vor Tagen den Salbei gezeichnet und gezeigt hatte, hat mir die Ute in einem Kommentar von einem schwäbischen Volkslied geschrieben. So bin ich auf Rosmarin gekommen. Zwölf Kräuter will ich zeichnen, zwei hab ich nun schon. (Danke, liebe Ute, du hast mir oft schon Ideen „verpasst“!) Manchmal habe ich wenig Zeit, aber jeden Kommentar werde ich auch in Zukunft beantworten. Für mich ist das ein kleines Stück Achtung vor den Kommentaren und den Kommentatoren. Ich glaube, ich kann das auch machen, denn ich betreibe keinen wissenschaftlichen Blog oder ähnlich ganz Wesentliches, wo das natürlich unpassend wäre. (Eine Auswahl wird es nicht geben. Es sei denn, es benimmt sich jemand daneben.)

Ach ja, zum Thema Rosmarin habe ich noch etwas.
Der Besitzer des Wollwaschgartens hatte Geburtstag und feiert heute Abend. Eigentlich sollte es Spanferkel geben, aber etwas ging schief. Da hab ich eben gekocht, wie im Mittelalter, nur mit Kräutern als Gewürz. Lecker ist es geworden. Frisches Rosmarin war auch natürlich auch dabei. Ich werde das Rezept jetzt mal petzen.

Kräuterbraten

1 kg Rinderschmorbraten
1 Eßl. gehackte Petersilie
je ein 1 TL Basilikum, Estragon und Thymian
1 Wurzelwerk
Pfeffer
Salz
1/8 l Rotwein
50 g Kokosfett
2 Tassen Fleischbrühe
Mehl

Am Vortag wird das Fleisch gewaschen und in eine Schüssel gelegt. Alle Kräuter werden gemischt und das Fleisch damit eingerieben. Anschließend wird der Rotwein darüber gegossen und das Ganze 24 Stunden stehen gelassen. Ab und an muss das Fleisch gewendet werden.
Am nächsten Tag wird das Fleisch aus der Schüssel genommen, abgetrocknet, mit Salz eingerieben und zusammen mit dem Wurzelwerk angebraten. Jetzt wird nur noch Rotweinsud und die Fleischbrühe aufgefüllt. 1 1/2 Stunden sollte alles schmoren. Die Soße sollte vor dem Servieren durch ein Sieb gerührt und eventuell mit Mehl gebunden werden.

So, ich gehe jetzt feiern.

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