Gestalten – und das mal nicht für mich. Spinnen, Ideen suchen und ein Schneeflockengarn.

Wollkugeln zum Einfügen beim Zwirnen von GarnNein, ich bin nicht auf dem Kriegspfad, rüste nicht auf, um am Ende mit Wattebällchen zu werfen. Ich muss ganz einfach mal wieder an das Spinnrad, weil dort die Ideen am besten fließen können. Neben mir steht nicht nur das Körbchen mit den Wollkugeln, es liegt da auch ein Block und ein Stift. Wenn ich spinne, dann suche ich nicht krampfhaft nach der zündenden Idee. Das würde nichts werden. Sitze ich am Spinnrad, kommt die Iede von ganz alleine. Leise schleicht sie sich an, schaut nur mal kurz um die Ecke, so als wenn sie mich necken würde. Dann brauche ich ganz schnell den Block und den Stift. Ich muss alles, was ich in diesem Moment erhascht habe von von der Idee, sofort aufschreiben oder zeichnen. Sonst ist es vergessen. Ein Wettlauf ist das, aber ein sehr spannender.
Ich freue mich sehr, denn diesmal habe ich etwas zu gestalten, was mal nicht für mich ist.

Ach ja, mir ging der WolfgangSchneeflockengarn Joop, seine dicken Schafwollsocken, der Sachafwollpullover und sein Posen auf dem Schulhof nicht mehr aus dem Sinn. Gestopft musste das sein, denn nur so wird es Kult. Seit Jahren bemühe ich mich darum, gleichmäßiges Garn zu spinnen. Diesmal wird es ganz mit Absicht ein „Zerflättertes“. Emil mit seinem Schneeflockenbeitrag gestern hat mich dazu inspiriert. Gestern gab es schonmal ein erstes Probieren, was zumindest eine Handyhülle ergeben wird. Heute gab es den zweiten Versuch, Schneeflockengarn zu fertigen. Eine große Stricknadel muss ich mir noch besorgen, denn ich werde meine Weste aus Schneeflockengarn stricken.
Die Designerweste, um die ich seit Tagen herumschleiche, bleibt im Laden!

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