Auf der Haus-Garten-Freizeit-Messe über Schafe gestolpert.

Messegelaende_LeipzigBilder und ein Bericht wurden gebraucht für einen Gartenverein. Also bin ich hin zur Haus-Garten-Freizeit-Messe in Leipzig. Die Bilder waren schnell gemacht, die Vorarbeiten zum Bericht auch. Jetzt begann die Zeit für mich und meine Interessen. Wie das so ist auf einem großen Messegelände, man kann nicht alles sehen, sich nicht jeden Vortrag anhören, aber schon über die wunderschön gestalteten Gartenlandschaften zu schlendern war ein Gewinn. Was ist doch alles möglich an Gestaltung, Bepflanzung, Nützliches auf engstem Raum zu schaffen. Es roch nach frisch umgebrochener Erde und nach Frühlingsblumen.

Den Touristikbereich habe ich ausgelassen. Meine geplante große Reise in diesem Jahr fällt aus, neue Pläne kann ich nicht haben. Ein Weilchen habe ich mich dennoch verführen lassen vom Motto der diesjährigen Messe „In Neun Tagen um die Welt“, vom Programm in der Haupthalle und den  Künstlern, die ihre Heimat vorstellten. Dann musste ich weiter, dorthin, wo geklöppelt wird, gesponnen, gewebt und gestrickt. Beim Sächsischen Verband der Ziegen- und Schafhalter konnte ich frische Schafwolle riechen. Und so ganz nebenher erführ ich, dass es gegenwärtig in Sachsen 135.000 Schafe gibt, davon 60 % in landwirtschaftlichen Betrieben, der Rest bei privaten Haltern. Interessant war, wie die Bedingungen für die Schafhaltung sich verändert haben, welche Trends es gibt, welche Schafrassen für die Haltung in meiner Heimat besonders geeignet sind, und dass es wieder eine Nachfrage gibt nach einheimischer Wolle. Nur so, in Gedanken, spielte ich durch, welche Schafe ich halten würde, wenn ich es könnte und wöllte. Tja, und dann sah ich diese Prachtexemplare. Ehrlich, ich wäre gerne ins Gehege geklettert. Aber das macht man ja nicht.

Schafe auf der Haus-Garten-Freizeit-Messe in Leipzig

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