Kaufen! Kaufen! Kaufen! Oder doch nicht? – Einen Raum- und Textilerfrischer selber machen.

Eine Freundin wollte mich neulich in die Stadt (Zentrum) einladen. Zum Einkaufsbummel.
„Ach, nein, lass mal. Ich brauche nichts und würde auch nichts kaufen.“
„Na ja, du kannst doch aber mal schauen! Das ist doch schön.“
Wenn ich etwas „schauen“ will, dann setze ich mich auf eine Wiese und schaue den Wolken hinterher. Museen und Ausstellungen reizen mich auch immer sehr zum Schauen. Aber durch Einkaufszentren zu laufen, ohne Grund, dazu ist mir meine Zeit zu schade. Überhaupt bin ich gerade sehr am Probieren und Erkunden, viele Dinge selber zu machen, Altes aufzuarbeiten, Ungenutztes zu verschenken. Die Jagd nach jedem Schnäppchen habe ich schon lange satt. Geiz ist eben doch nicht geil.

Im Netz habe ich eine interessante Seite gefunden. Die „Schwatz Katz“ Jasmin Schneider stellt jede Menge Möglichkeiten vor, Sachen selber zu machen, so auch einen Textil- und Raumerfrischer, ein Nicht-Febreze also. Ich mag schöne Düfte auch, besonders in meinem „Vogelbad“, dem nun wirklich nicht großen Bad in meiner Wohnung. Also habe ich mir die Zutaten besorgt und mich an die Arbeit gemacht.

Alles hat prima geklappt. Ich habe meinen Raumerfrischer, der nach Orange und ganz wenig nach Zitrone riecht, der unangenehme Gerüche vertreibt, durch die Zugabe von Alkohol auch noch desinfizierend wirkt und vor allem meinen Geldbeutel schont. Ich weiß was drin ist, sprühe also mit einem ganz guten Gefühl. Übertreiben muss man ja nichts.
Wer es auch probieren möchte kann das Rezept und die Anleitung bei der Schwatz Katz nachlesen. Ich werde mir noch einen Textilerfrischer  mit Lavendeduft herstellen, weil ich diesen Duft besonders liebe und bestimmt beruhigt einschlafen kann, wenn das Kissen danach duftet. Die ätherischen Öle habe ich übrigens recht preisgünstig im dm-Markt gekauft.

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