Ein kleiner Gruß aus meiner Teppichwerkstatt. Nebenher einen Teppich aus Schafwolle knüpfen

Eine ganze Woche hatte ich meine Tochter ganz für mich alleine. Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, hatten uns viel zu erzählen. Und wir haben festgestellt, dass wir ganz viele Dinge zusammen machen könnten, wenn wir räumlich nicht so weit auseinander wohnen würden. Jetzt am Wochenende werden alle drei Kinder kommen. Ich freue mich sehr, werde aber noch ein Weilchen keine Zeit haben für meinen Blog, Blogbesuche und ähnliches. (Kommentare beantworte ich noch. Wenn auch etwas später. Versprochen.)

Eins will ich aber schnell noch zeigen.
Beim Schwatzen habe ich mein neustes Projekt begonnen. Ich möchte zeigen, was man alles aus Schafwolle machen kann und knüpfe mir mal eben einen Teppich. Das ist eine gute Tätigkeit für nebenher, weil man sich nicht allzu sehr konzentrieren muss. Stramin habe ich mir besorgt und eine Knüpfnadel. Ein Rudiment eines alten Rechenschiebers dient als Schiene zum Fäden schneiden.

Irgendwie finde ich es schon grotesk. Zuerst bemühe ich mich, aus einem Wust an Schafhaaren einen Faden zu machen, und dann schneide ich ihn wieder entzwei. Ob ich den Teppich allerdings jemals auf den Boden legen werde, und ob er  jemals betreten werden darf, ist bei mir noch völlig ungewiss. 😀

 

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