Faserfieber.

Fotos: Bärbel Auringer

Bärbel Auringer, die Bärbel mit dem Zopfmädchen im Gravatar, hat mir erlaubt, ihre Fotos von den Schafwollfasern zu zeigen. Solche Fotos sind mir technisch nicht möglich. (Herzlichen Dank, liebe Bärbel.)

Die Fotos von Bärbel liebe ich ohnehin sehr. Mir gefällt ihre Bildgestaltung, der besondere Blickwinkel. So erzählt jedes Foto seine eigene Geschichte. Dass mir beim Anblick der Wollfasern natürlich das Herz aufging, kann sich wahrscheinlich jeder denken.

Im Faserfieber bin ich wirklich. Am Wochenende möchte ich zeigen, wie vom Schaf ein Faden wird. Es soll keine einfache Vorführung werden, ich möchte, dass es probiert werden kann und sich in der Kürze der Zeit verinnerlicht wie die Fasern geordnet, ausgezogen und verdreht werden. Der Geduldsfaden soll nicht gleich zu Beginn reißen.
In den letzten Tagen habe ich eine „Abfolge“ von Zwischenschritten zum Spinnen lernen erprobt. Richtige Erfolge kann man nur durch üben, üben, üben erreichen. Irgendwann merkt man auch, wo die Ursachen für anfängliche Misserfolge liegen. Einige von vornherein auszuschließen ist aber auf alle Fälle nicht schlecht. Mal sehen, ob es gelingt, und mal sehen, ob es ein schöner, und erlebnisreicher Tag wird. Ich freue mich jedenfalls sehr darauf und baue für diesen Tag mein Wohnzimmer um zu einem richtigen Spinnstübchen.

Spinnen mit der Handspindel
Spinnen mit der Handspindel – eine gute Übung im Umgang mit den Fasern

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