Pusteblumenträume, Schnupfen und Sauerteig.

eine Pusteblume im Sonnenlicht

PusteblumentraeumeMia ist noch mal auf die Buchmesse gegangen. Schade, heute wird unser letzter Abend zusammen. Und dann sind wir erstmal wieder ein ganzes Stückchen räumlich getrennt.
Gestern sind wir, trotz Gurkenmistwetters, in der Stadt gewesen. Davon berichten wir bestimmt noch, denn wir hatten u.a. einen öffentlichen Auftritt am Klangbrunnen in Specks Hof. Viel besser aber waren die Gespräche miteinander. Wie hat mir das gefehlt!

Klar, ich habe einen mörderlichen Schnupfen. Der ist hinderlich und oberfies. Fast ist es so, dass er mich nicht mehr loslassen möchte. Der Schnupfen ist es allerdings nicht alleine, dass ich angespannt bin wie ein alter Flitzebogen. Mia hat das gemerkt und mich darauf angesprochen. Sie hatte mich gefragt, wie ich mir mein Leben im Idealfall vorstelle. Geld und körperliche Gegebenheiten sollen mal ganz außen vor bleiben. Als ich fertig war, sagte mir die Mia, dass ich gerade ganz anders war, gelöster, freier geatmet habe, leuchtende Augen hatte. Ich werde es mal aufschreiben und erst dann überlegen, wie ich einen kleinen Teil davon vielleicht doch realisieren kann, ohne mich dabei aus der Fassung bringen zu lassen, was Leistungsdenken und Leistungsansprüche anbelangt.
Meine Träume hatte ich einwenig „vergessen“. Schön, wenn man Freunde hat, die einen daran erinnern.

Ach ja, Mia hat mir ein Buch geschenkt, eines, was ich noch in der Nacht angefangen habe zu lesen. Es heißt „Meine grüne Speisekammer“ und wurde geschrieben von Karoline Jönsson, einer Frau, die auf’s Land zog, Jungbäuerin wurde und Bloggerin, und die einfach ihren Traum lebt. Sie zeigt, wie man Köstlichkeiten zaubern kann aus dem, was die Natur bietet.
Als erstes werde ich mal Sauerteig ansetzen. Das wollte ich schon immer mal tun.

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