Glückliche Hühner. Oh ja, es gibt sie.

mein Eiermann mit aufgezeichnetem Gesicht und gestrickter Wollmütze

Glückliche Hühner gibt es. Ich habe welche am Sonntag bei den Steinbachs gesehen. Sie haben einen Stall und ein großes Außengehege und am Nachmittag durfen sie auf die Wiesen, zum speziellen Dinner quasi. Wenn der Bussard Junge hat, dann muss man etwas mehr auf sie aufpassen und wenn der Fuchs nachts schleicht, ist der Hühnerstall zu.
Wie die Hühnerrasse heißt, habe ich längst schon wieder vergessen. Aber schön waren sie, besonders der Hahn.

In Leipzig gibt es übrigens ein interessantes Projekt. „Nimm 4 – Stadthühner auf Tour“ heißt es. Für mindestens vier Wochen können vier Hühner von Privatleuten oder öffentlichen Einrichtungen beherbergt werden. Alles wird bereit gestellt, das Futter, Heu, ein mobiler Hühnerstall. Die Eier kann man behalten. Es gibt eine Warteliste, denn die Stadthühner sind fleißig unterwegs. Ich finde das Projekt gut, weil es zeigt, wie man mit denen zusammenleben kann, die uns unsere Nahrung geben. Hühner und Großstadt können also ganz gut zusammenpassen.

ein schöner Hahn mit seinem Huhn
glückliche Hühner

Den Hühnern der Steinbachs bin ich nicht weiter nachgeschlichen. Ich wollte sie doch nicht kirre machen.
Zum Abschied habe ich Eier geschenkt bekommen. Eier von Freilandhühnern schmecken viel besser als die aus der Legebatterie. Weil sie so etwas Besonderes sind, sollten sie auch besonders aussehen. Mein Kritzelzettel kommt in den Ideenkasten.

Übung zum Zeichnen von Gesichtsausdrücken
Gesichter für den Ideenzettelkasten und den Eiermann

Dafür hab ich mich entschieden. Müsste ich mehr Eier kochen, dann hätte es mehr Gesichter drauf gegeben. Einige Varianten hab ich ja noch.
Der Eiermann bekam noch ein Mützchen, groß genug, dass das Ei ganz darin verschwinden kann und lange noch warm bleibt. Ich kann also beim Frühstück ordentlich „herummähr’n“. Die Steinbachschen Gotlandpelzschafe gaben die Wolle und auch Kleo ist begeistert, denn die liebt Schafwolle über alles.

Ich frühstücke jetzt und wisst ihr was? Ich habe Lust, mir den Traumzauberbaum von Reinhard Lakomy anzuhören. Hach, wie oft habe ich das aus meinem Kinderzimmer gehört, vor vielen Jahren. Gab es da nicht ein Lied vom Eierbecher? 😀

mein Eiermann mit aufgezeichnetem Gesicht und gestrickter Wollmütze
Der Eiermann. Der Eierbecher hat sein Ei.

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