Nadel und Schere, Schafwolle, Leiterzopfmotiv.

Wolle, Nadel und Schere
Wolle, Nadel und Schere
Nadel und Schere und ein Leiterzopfmuster

Nadel und Schere sind neben dem Zeichengriffel meine liebsten Arbeitsmittel. Hach, da fand ich doch beim Aufräumen einige Knäuel Rudiwolle!  Rudiwolle, das ist kein neues Designer-Garn vom Wollhandelplatzhirsch, das ist Wolle vom Rudi, dem ehemaligen Belantis-Schaf, selbst gesponnen. Rudi ist nun schon ein Weilchen im Schafhimmel, seine Wolle hat ihn überdauert. Ich bin von diesem Rohstoff einfach immer wieder begeistert. Wenn Rudi herunterschauen könnte, würde er sich freuen, dass er seine Wolle nicht umsonst gegeben hat. Rudis Wolle war die erste, die ich versponnen habe. Die hat noch etwas vom Anfängereffektgarn. So lange habe ich die schon!

Weggepackt nützt die Schafwolle keinem. Also musste jetzt etwas passieren, sie wurde wieder verarbeitet. Ein Teppich soll’s nicht werden. Wenn es mir gelingt, mir die Banktruhe für draußen vom Möbelschweden abzusparen, dann kommt das Gestrick da drauf. Ich fürchte zwar, dass es dann mit den Katzendamen Streit gibt, wer auf der Bank residieren darf, aber diesmal werde ich mich durchsetzen. Jaaaa! Das kann ich aber. Jetzt wird das Leiterzopfdingens erst einmal ordentlich gespannt, weit weg von den Katzen. Nadel uns Schere müssen dann nur noch mit mir Fransen produzieren für die Breitseiten.
Und sollte es keine Bankenrettung für den Balkon geben und somit keine Bank, dann wird daraus eben doch ein Teppich. Allerdings einer mit Antirutschmatte drunter, damit ich nicht wieder zum Teppichsurfer werde. 🙂

Nadel und Faden und ein gestrick für eine Bank
Jetzt noch spannen und danach Fransen knüpfen

 

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